40 Jahre Engagement

Stellten unter Beweis, dass man auf sie zählen kann: die Jungen und Mädchen bei der Feuerwehrübung.

Gut besucht war am Samstag der Tag der offenen Tür mit gleichzeitigem 40-jährigen Jubiläum der Rösenbecker Jugendfeuerwehr. Jugendfeuerwehrwart Markus Sprenger begrüßte neben den Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr auch Gäste anderer Wehren aus der Nachbarschaft. Zudem betonte er die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr.

Zu Beginn des offiziellen Teils demonstrierten die zwei Mädchen und neun Jungen der Jugendfeuerwehr eine Rettungsübung mit Bergung verletzter Personen aus einem Gebäude bei gleichzeitiger Wasserlöschaktion. Für diese Demonstration ernteten die jungen Blauröcke viel Beifall. Beigeordneter Reinhold Huxoll lobte die gelungene Aktion: "Ich finde es großartig, wie ihr euch hier engagiert, und möchte euch dafür herzlich danken." "In diesem Ehrenamt sei Mut, Ruhe und Besonnenheit immer wichtig", so Reinhold Huxoll weiter. "Manche Leute schauen weg, ihr seid da anders." Immer mehr Sachverstand bei immer neuen Herausforderungen gelte es anzuwenden. Die Jugendlichen würden so vor dem Erwachsenwerden lernen, Verantwortung zu tragen. Dabei dürfe aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Er dankte Johannes Schröder dafür, dass er 1971 die Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen hatte. Wolfgang Hillebrand überbrachte Gratulationen des Stadtfeuerwehrverbandes. Besonders lobte er die Weitsicht von Johannes Schröder, als dieser vor 40 Jahren die Jugendwehr ins Leben gerufen hatte. Neben guter Ausrüstung sei auch der persönliche Einsatz wichtig, und den habe man in Rösenbeck in den vergangenen 40 Jahren bewiesen. Stadtjugendwart Stephan Becker überreichte eine Ehrentafel an die Jugendfeuerwehr Rösenbeck. Besondere Ehre wurde Franz Josef Becker, Johannes Schröder und Willi Witteler zuteil, als Gründungsmitglieder wurden sie für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Markus Sprenger betonte im Gespräch mit dem SauerlandKurier, wie wichtig der Nachwuchs für die Feuerwehr sei: "Der Großteil unserer Aktiven kommt aus der eigenen Jugend, aber wir würden uns wünschen, dass noch etwas mehr dauerhaft dabei blieben." Die Löschgruppe Rösenbeck besteht zurzeit aus 22 Aktiven.

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