70 Jahre Feuer und Flamme

Den Geehrten und Beförderten wurden von (von links): Löschzugführer Thomas Böddicker, Wehrführer Wolfgang Hillebrand, Fachbereichsleiterin Karin Wigge, Beigeordneter Reinhard Sommer (Vierter von rechts) gedankt.

Von den 75 aktiven Feuerwehrleuten des Löschzuges Brilon wurden 2009 mehr als 8000 zählbare Stunden ehrenamtlicher Dienst geleistet. Der Löschzug hatte 150 Einsätze: 44 Brandeinsätze, 37 Technische Hilfeleistungen, 26 FehlAlarme und 43 sonstige Einsätze. So lautete die Bilanz, die bei der Jahreshauptversammlung vor mehr als hundert Kameraden des Löschzuges, Vertretern des Rates und der Verwaltung und den Wehrführern der Feuerwehr Brilon vorgestellt wurde.

Auch die Zukunft birgt große Herausforderungen. Demografischer Wandel und fehlende Bereitschaft für ehrenamtliche Arbeit werden auch der Feuerwehr Probleme bereiten. Sinken doch die Mitgliederzahlen in den Feuerwehren bereits heute. Jeder Interessierte kann sich bei der Feuerwehr melden und mal reinschnuppern. Auch bei der Jugendfeuerwehr und dem Tambourkorps sind noch Plätze frei. Auch hier können sich Interessierte gerne melden. Bei der Jugendfeuerwehr, aber gerade auch beim Tambourkorps wird die gesamte Ausrüstung gestellt und es gibt keinen Mitgliedsbeitrag. Wehrführer Wolfgang Hillebrand forderte jeden auf, aktiv Werbung für das Hobby Feuerwehr zu machen.

Besondere Ehrungen überreichte Reinhard Sommer für fünf Kameraden der Feuerwehr. Karl Heinz Gockel und Johannes Spitzner wurden für 40 Jahre Feuerwehrdienst geehrt. Ewald Reermann und Hubert Frigger für 60 Jahre und Franz Harding sogar für 70 Jahre Dienst in der Feuerwehr. Zwei Musiker erhielten Ehrennadeln für langjährige Mitgliedschaft: Daniel Vogel für zehn Jahre und Markus Kappe für 20 Jahre.

Wehrführer Hillebrand sprach einige Beförderungen aus. Die Feuerwehrmänner Holger Knackstedt, Michael Martini, Stefan Mengeringhausen, Christian Schilling und Daniel Vogel wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Sven Kößmeier, Ferdi Martini junior und Udo Mengeringhausen wurden zum Unterbrandmeister, Marina Steinrücken zur Unterbrandmeisterin und Franz Josef Böddicker zum Hauptbrandmeister befördert. Nach dem Bestehen der entsprechenden Laufbahnlehrgänge am Institut der Feuerwehr wurden Marc Heines zum Brandinspektor und Stefan Böddicker zum Brandoberinspektor befördert.

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