Ohne Schiri geht es nicht

Jendrik Nagel ist neuer Unparteiischer beim TuS Petersborn-Gudenhagen

Klare Ansagen wird es vom neuen Schiedsrichter Jendrik Nagel (rechts) geben, damit es auf dem Platz fair zugeht. Der TuS-Vorsitzende Andreas Droß sagt dem neuen Unparteiischen die Unterstützung des Vereins zu.
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Klare Ansagen wird es vom neuen Schiedsrichter Jendrik Nagel (rechts) geben, damit es auf dem Platz fair zugeht. Der TuS-Vorsitzende Andreas Droß sagt dem neuen Unparteiischen die Unterstützung des Vereins zu.

Petersborn/Gudenhagen – Sportlich erfolgreich unterwegs hat der TuS Petersborn-Gudenhagen jetzt dafür gesorgt, dass mit Jendrik Nagel ein neuer Unparteiischer aus den Reihen der Grün-Weißen als Schiedsrichter auf dem Spielfeld gestellt werden kann.

Seit einigen Wochen gehört der 19-Jährige zum gesuchten Klientel der Unabdingbaren, die dafür sorgen, dass es auf dem Spielfeld fair und korrekt zugeht. Seit Anfang September mit einer intensiven persönlichen Vorbereitung, unterstützt durch Andreas Droß, dem Vorsitzenden des TuS, und den fünf offiziellen Ausbildungssequenzen hat Jendrik Nagel am 24. Oktober seine Schiedsrichterprüfung bei der Geschäftsstelle des SSV in der Kreissporthalle mit acht weiteren Anwärtern abgelegt. Fragen zur Regelkunde oder wie auf die verschiedenen Situationen auf dem Spielfeld reagiert werden muss, gehörten ebenso dazu wie die Überprüfung der körperlichen Fitness bei einem 1000 Meter Lauf oder einem 150 Meter Sprint. 

„Seine ersten Debüts werden jetzt Spiele der Jugendmannschaften sein“, erklärt Andreas Droß sichtlich stolz auf seinen gelungenen Vorstoß zur Auswahl des Nachwuchsschiedsrichters. „Hierbei unterstützen ihn Beobachter und geben ihm Tipps. Zug um Zug wird Jendrik dann seinen Weg machen. Pro Jahr sind mindesten zwölf Spiele zu pfeifen. Wir vom TuS haben ihn passend ausgestattet, so dass er über das notwendige Equipment von Pfeife bis Trikots verfügt.“ 

Da für jede gemeldete schiedsrichterpflichtige Mannschaft ein Unparteiischer gemeldet werden muss, wird es sicher an Aufträgen für den jungen Mann und ehemaligen aktiven Spieler des TuS nicht auf sich warten lassen. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe“, unterstreicht der Schüler des Schulkollegs Brilon. „Meine Klassenkameraden finden es gut, dass ich den Entschluss gefasst habe mich zum Schiedsrichter ausbilden zu lassen. Ich bin gespannt, wie es ist, wenn ich zum ersten Mal ein Spiel pfeife, bei dem Schulkameraden mitspielen.“ Lachend fügt er hinzu: „Selbst meine Mutter findet es gut, dass ich Schiedsrichter geworden bin. Eine Unterstützung ist auch der Brief vom Vizepräsidenten des Schiedsrichterverbandes, der uns motiviert hat, sich bei der Aufgabe nicht einschüchtern zu lassen.“ 

Nach den Schlagzeilen über die unsäglichen Attacken gegen Unparteiische reagiert Andreas Droß sehr vehement: „Wir sind bei uns auf dem Platz zu zweit, erkennbar durch unsere Westen. Wir schreiten konsequent ein, wenn solche untragbaren und absolut unsportlichen Situationen erkennbar sind.“ Bleibt zu hoffen, dass sich die Aufgabe der Ordner auf das Verfolgen von spannenden Fußballspielen beschränkt. 

Auf Jendrik Nagel wartet jetzt die wichtige Aufgabe als einer der neuen Schiedsrichter gemeinsam mit seinen Schiedsrichterkollegen als Unparteiische im regionalen Fußballgeschehen Verantwortung zu übernehmen.

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