Ohne Partei, aber mit viel Herzblut

Karin Schreckenberg tritt zur Bürgermeisterwahl an 

„Nicht die Belange einzelner Parteien dürfen im Fokus stehen, sondern die unserer Stadt und unserer Dörfer", erklärt Karin Schreckenberg, parteilose Bürgermeisterkandidatin in Brilon.
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„Nicht die Belange einzelner Parteien dürfen im Fokus stehen, sondern die unserer Stadt und unserer Dörfer", erklärt Karin Schreckenberg, parteilose Bürgermeisterkandidatin in Brilon.

Brilon – „Gute Politik darf keine Frage von Partei oder Portemonnaie sein. Brilon und unsere Dörfer haben erstklassige Qualität an der Spitze verdient, daher möchte ich als unabhängige, parteilose Kandidatin mein Herzblut und meine gesamte Erfahrung einbringen,“ unterstreicht Karin Schreckenberg. Die 53-jährige Geschäftsführerin eines Briloner Reisebüros hat sich das Ziel gesetzt, Bürgemeisterin der Hansestadt zu werden.

Auf die Frage was sie zu dem Schritt in die Politik bewogen hat erklärt die gelernte Verwaltungsfachangestellte mit Studium der Betriebswirtschaft: „Ich war schon immer eine Gegnerin von Parteien auf Kommunalebene. Wir verschenken viel Engagement fachkundiger Bürger, die keinen Zugang zu Gremienarbeit haben, da sie keiner Partei angehören, aber sehr viel Fachkompetenz und Sachverstand einbringen könnten. Daher wäre es sinnvoll, zukünftig die Position des sachkundigen Bürgers als beratendes Element der Stadtratsarbeit auch mit solchen Personen besetzen und nicht zwingend mit Parteimitgliedern. Darüberhinaus können alimentierte Amtsträger nur erahnen, was es beispielsweise für Kleinunternehmer/Innen aktuell bedeutet, eine Wirtschaftskrise, wie jetzt durch Corona ausgelöst, zu durchleiden und was das den Menschen körperlich wie seelisch abverlangt. All diese Erfahrungen möchte ich in das Amt einbringen.“

Verwaltungserfahrung wichtig

Dazu ergänzt Karin Schreckenberg: „Nicht die Belange einzelner Parteien dürfen im Fokus stehen, sondern die unserer Stadt und unserer Dörfer. Es geht darum, das Beste für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Gute, machbare Ideen, egal von welcher Partei sie kommen, sollten umgesetzt werden. Das Gesetz fordert zwar keine Fachkenntnis bei der Kandidatur zum Bürgermeisteramt, dennoch ist es wichtig neben fachlicher Kompetenz auch eine Menge Verwaltungserfahrung mitbringen.“

Diese bringt die Geschäftsführerin reichlich mit. Nach Ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangstellten beim Hochsauerlandkreis war sie dort 20 Jahre beschäftigt in den Bereichen Abfallwirtschaft, Ordnungsrecht, EDV-Betreuung, Straßenunterhaltung/Winterdienst und Touristik. Nach drei Jahren Studium der Betriebswirtschaft an der Fernuni Hagen, folgten eine Heilpraktikerausbildung und zwölf Jahre nebenberufliche Tätigkeit in der eigenen Heilpraktikerpraxis.

Auf einen Kaffee mit Karin

Nach einem Studium an der Westdeutschen Akademie für Kommunikation in Köln und dem Abschluß Fachkauffrau für Marketing (IHK) übernahm sie 2004 die Geschäftsführung des BEST-Reisebüros Via Soluna, dem auch die DB-Agentur Brilon angeschlossen ist. Aber auch Gremienarbeit gehörte all die Jahre zum Tätigkeitsfeld, neben langjähriger Personalratsarbeit engagierte sie sich sechs Jahre im Agenturbeirat der Deutschen Bahn.

Um die Kandidatin Karin Schreckenberg näher kennenzulernen, besteht samstags zwischen 10 und 11 Uhr im Café am Markt Gelegenheit auf einen „Kaffee mit Karin“. Weitere Kennenlern-Termine in den Dörfern sollen folgen. Die Kandidatin ist über info@karin-schreckenberg.de zu erreichen.

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