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Klebriges "Erdpech"

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Verschmutzte Fahrzeuge haben in Brilon einiges an Wirrwarr ausgelöst. Unmut herrschte bei den Betroffenen zum Wochenbeginn.

Am Haidknückel - die Zufahrtsstraße von Brilon nach Petersborn - hatte sich nach der Schneeschmelze Bitumen ("Erdpech") von der im Herbst reparierten Straße gelöst. Das klebrige Zeug hatte sich an den Autos festgesetzt. "Das ist wie Schmiergelpapier", beschreibt der selbst betroffene Ortsvorsteher von Petersborn, Willi Kitzhöfer.

Als Sofortmaßnahme hatte die involvierte Firma zunächst die Betroffenen angehalten, sich - nach der Schadensmeldung bei der Stadt - für die Reinigung an die Firma Vogel zu wenden. Am Montag folgte der Stopp. Bis Dienstag waren dort rund 200 Anfragen eingegangen, 90 davon durfte Vogel noch fertigstellen. Ein Arbeitsaufwand von rund zwei Stunden pro Fahrzeug, erklärt Michael Vogel. Weil immer mehr Autos gemeldet wurden, forderte die Duisburger Firma nun ein Foto mit Schadensbeschreibung an ihre Adresse. Die Betroffenen zeigten sich verärgert über das bürokratische Verfahren. "Das muss einheitlich geklärt werden, da kann sich nicht jeder Autofahrer selbst drum kümmern", sagt Kitzhöfer.

Der Stand zu Redaktionsschluss: Die ausführende Firma wird für die Reinigung aufkommen. Die Ansprüche - jetzt ohne Bild - müssen an die Firma gestellt werden, Tel.: 02 03/76 85 60, Fax 02 03/76 77 99. Die Schadensmeldungen nehmen auch die Stadtwerke entgegen und leiten sie weiter. Das Prozedere ist auch auf der Homepage der Stadtwerke nachzulesen.

Was schief gelaufen ist auf der Straße, soll die Analyse von Proben zeigen. Das Ergebnis steht noch aus. Die Straße war gesperrt, gekehrt und mit einem Tempo-30-Schild versehen worden.

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