Lebendige Geschichte

Einige wenige Gäste empfing Wilhelmine Hövener auf der 'halben Treppe'. Dort können sich Besucher bald niederlassen, um der Stifterin zu lauschen.

Als unschätzbarer Wert für Tourismus und Wirtschaftsförderung in Brilon und vermutlich darüber hinaus gilt das Museum Haus Hövener, das nach fast vierjährigen aufwendigen Umbaumaßnahmen ab Samstag, 18. Juni, offiziell eröffnet.

Im westfälischen Raum gilt das Museum als herausragend. Hier trifft eine einzigartige Sammlung (siehe Artikel auf Seite 10 + 11) auf eine historisch ebenso bedeutsame Umgebung. Denn auch das Gebäude - ein herrschaftliches Stadthaus von 1804 - ist ein Exponat. Und diese Kombination bietet eine völlig neue Facette auf Bergbaugeschichte. Im Gegensatz zu anderen Bergbaumuseen werden hier die Unternehmer - wie sie gelebt und gedacht haben - mittels der Haus- und Familiengeschichte in den Fokus gerückt.

Drei Quantensprünge mit Umzug erreicht

"Einen Anziehungspunkt erster Güte" erhofft man sich mit dem neuen kulturellen Angebot mitten in der Stadt, an prominenter Stelle am Marktplatz gelegen. Damit wurde das alte Stadtmuseum nicht nur vom Stadtrand in das Zentrum gerückt. Auch die Ausstellungsfläche wurde vervierfacht - von 250 auf 1150 Quadratmeter. Das schafft natürlich auch mehr und andere Vermittlungsmöglichkeiten. Den Besuchern wird hier eine Begegnung mit lebendiger Geschichte geboten. Ein Ort der Begegnung mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft heißt es in den Statuten der Stiftung Briloner Eisenberg und Gewerke - Stadtmuseum Brilon.

Die Dokumentation des Bergbau- und Hüttenwesen wird eine hervorragende Stellung im Museum einnehmen. Der Erz- und Kalkspatbergbau und die Olsberger, Bontkirchener, Hoppecker und Bredelarer Hütten nehmen ihren Raum ein.

Fortsetzung auf fl Seite 13

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