„Mann der Tat“

Maurice Körner ist neuer Revierleiter im Stadtforst Brilon

Der neue Revierleiter Maurice Körner (li.) mit Bürgermeister Dr. Christof Bartsch und Dr. Gerrit Bub, Leiter des Briloner Forstbetriebes.
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Der neue Revierleiter Maurice Körner (li.) mit Bürgermeister Dr. Christof Bartsch und Dr. Gerrit Bub, Leiter des Briloner Forstbetriebes.

Brilon – „Mit unserem neuen Förster Maurice Körner hat der Stadtforst Brilon einen Revierleiter bekommen, der nicht nur Forstwirtschaft studiert hat, sondern aufgrund seiner Vita ein echter Praktiker ist“, beschreibt Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch den neuen Forstfachmann, der die Nachfolge von Förster Karl-Ludwig Oriwall angetreten hat.

Auch Brilons Forstchef Dr. Gerrit Bub ist über die Anstellung des neuen Revierleiters begeistert: „Wir haben wirklich Glück, einen jungen Kollegen gefunden zu haben, der aus seiner Familie heraus über große forsttechnische Erfahrung verfügt und damit optimal in die Reihe unserer guten Revierleier hineinpasst.“ 

Somit haben die Forstreviere Madfeld und Dreiß-Hammerkopf auch in der jetzigen schwierigen Phase, die nur gemeinsam mit Forst und Politik an einem Strang ziehend gemeistert werden kann, einen Revierleiter bekommen, der sich mit Herzblut für den Wald einsetzt. Das Ansinnen bei dem damals noch jugendlichen Maurice Körner, Förster zu werden, löste ein Schlüsselerlebnis aus: Der Jahrhundertsturm Kyrill. „In unserem Familienbetrieb hat das zu großen Herausforderungen geführt und ich habe, so gut es damals ging, die Arbeit unterstützt“, erklärt der aus Nuttlar stammende Förter. „Nach meinem Abitur habe ich zuerst eine Ausbildung zum Forstwirt bei Wald und Holz NRW im Forstbetriebsbezirk Glindfeld in Medebach absolviert. Danach war ich ein halbes Jahr als Forstmaschinenführer tätig und habe in Göttingen Forstwirtschaft studiert.“ 

Nach Abschluss seines Studiums stellte die Anwärterausbildung zum Forstinspektor die nächsten Weichen. Im Süden Deutschlands bei den Bayerischen Staatsforsten in Bad Königshofen und Arnstein setzte er das Gelernte in die Praxis um. 

Ein echter Sauerländer bleibt aber ein Sauerländer. So nahm der 27-Jährige die Gelegenheit beim Schopf und bewarb sich auf die Stelle eines Revierleiters beim Stadtforstbetrieb Brilon. Jetzt betreut er die Reviere Dreiß-Hammerkopf und Madfeld, die zusammen rund 2500 Hektar groß sind. 

Zu seinem Wohnsitz hat sich Maurice Körner Messinghausen ausgewählt. „Der Ort liegt zetral und ich kann beide Reviere schnell erreichen.“ Und das ist notwendig – denn durch die bekannte Käferkalamität müssen mit Hochdruck die befallenenen beziehungsweise abgestorbenen Bäume aufgearbeitet und dringend aus dem Wald geschafft werden. Die dadurch entstehenden Einschränkungen und Belastungen führen leider auch manchmal zu Unmut in der Bevölkerung. 

Dazu hat Revierleiter Körner einen Wunsch: „Ich bitte in diesen schwierigen Zeiten um Verständnis, dass nicht alle Wege in einem optimalen Zustand gehalten werden können und das es zu zeitweisen Sperrungen aus Sicherheitsgründen kommt. Wir versuchen so kurzzeitig wie möglich alle Arbeiten zu erledigen, aber Sicherheit hat einfach höchste Priorität, gerade in besucherrelevanten Bereichen wie beispielsweise dem Waldfeenpfad. Ich will nicht, dass Besucher durch abgestorbene Bäume zu Schaden kommen.“ Ein Wunsch, der sicher für alle Revierleiter gilt und die Bevölkerung mit Verständnis und Rücksichtnahme unterstützen kann.

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