Kneipp-Heilbäder in Liste aufgenommen

Olsberg und Brilon sind „Top Kurorte 2018“

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Freuen sich über die Auszeichnung: Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer (2.v.li.), Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch (Mi.) sowie Verena Kevekordes (li.), Rüdiger Strenger (2.v.re.) und Andre Hübner (re.) von der Touristik Brilon-Olsberg.

Olsberg/Brilon. Erfolg für die beiden frischgebackenen Kneipp-Heilbäder Olsberg und Brilon: Sie wurden erstmalig in die Kurorteliste des Focus-Magazins aufgenommen und als „Top Kurort 2018“ bewertet.

Alle 352 Kurorte und Heilbäder mit staatlichem Prädikat wurden unter die Lupe genommen und nach verschiedenen Kriterien untersucht. Verantwortlich für die Recherche zeichnet MINQ (Munich Inquire Media GmbH) in Kooperation mit dem Deutschen Heilbäderverband.

Per Online-Fragebogen wurden Auskünfte zu medizinischer Kompetenz, kurörtlicher und medizinischer Infrastruktur und Qualität und Freizeitangeboten sowie zu Weiterbildungsangeboten für Kurgäste und Patienten angefordert. Im Rahmen einer Patientenumfrage konnten zahlreiche Selbsthilfegruppen und Patientenverbände Empfehlungen für Kurorte abgeben, mit denen sie positive Erfahrungen gemacht haben.

Zusätzlich hat MINQ eigene Recherchen durchgeführt: Es wurden Daten aus offiziellen Quellen ausgewertet und über die Online-Erhebung hinaus zahlreiche Merkmale ermittelt, die einen Kurort ausmachen: Das Wanderwegenetz zählt ebenso dazu wie das Kultur- und Freizeitangebot oder die Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes. Zudem ermittelte MINQ die Anzahl der Fachärzte für physikalische und rehabilitative Medizin sowie weiterer Indikationen. Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung für die gemeinsame Arbeit: „Wir sind auf einem richtigen Weg. Herzlichen Dank an unsere Touristik und unsere kompetenten Unternehmen der Gesundheitswirtschaft in unserer Stadt.“ Und auch Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch freut sich über die positive Bewertung: „Als Top Kurort 2018 eingestuft zu sein bedeutet einerseits die Bestätigung des gemeinsamen Weges, vor allem aber verpflichtet es uns dazu, zum Wohle unserer Bürger und Gäste den gesundheitstouristischen Ansatz fortzuentwickeln.“

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