Ein privater Blick auf die Briloner Stadtgeschichte

Eine Schlittenfahrt in Brilon aus einer Zeit, zu der man im Winter noch mit reichlich Schnee rechen konnte. Neben vielen privaten Fotos sind aber auch die ersten Briloner Feste nach dem Krieg festgehalten worden. Foto. SK

Ausstellung mit Bildern aus den Fotoalben der Familie Pötter

Brilon. (SK)

"Brilon 1944 bis 1975" ist Titel der Ausstellung, die am Samstag, 3. Februar, im Stadtmuseum Brilon eröffnet wird. Die Ausstellung zeigt Bilder aus den privaten Fotoalben der Familie Pötter.Dr. Karl Pötter war von Januar 1944 bis Mai 1950 Lehrer am Gymnasium Petrinum in Brilon. Er wohnte mit seiner Familie in der Dachgeschosswohnung Bahnhofstraße 13 bei Familie Schleich. In den sechs Jahren in Brilon entstanden viele persönliche Aufnahmen von der Familie in der Wohnung, beim Spielen vor dem Spritzenhaus und bei Spaziergängen in und um Brilon. Pötter hielt aber auch die ersten Feste nach dem Krieg im Bild fest. Außerdem finden sich in den Alben Fotos von Pötters Gymnasialschulklassen und Klassenfotos seines ältesten Sohnes Karlheinz, der in Brilon von 1947 bis 1950 zur Volksschule ging.

Bei seinen Besuchen hat er Häuser und Straßenzüge in Brilon fotografiert und somit Veränderungen im Stadtbild festgehalten. Die Ausstellung findet in Verbindung mit dem Projekt Briloner Hausforschung statt. Im Rahmen dieses Projekt wird die Bau-, Nutzungs- und Bewohnergeschichte der einzelnen Gebäude in der Briloner Innenstadt erforscht und dokumentiert. Die gesammelten Daten können in Zukunft in einem interaktiven Stadtmodell im Haus Hövener abgerufen werden und ermöglichen so einen virtuellen Gang durch 800 Jahre Stadtgeschichte. Die Ausstellung öffnet am 3. Februar, 17 Uhr. Zudem besteht am Sonntag, 4. Februar, 10 bis 17 Uhr, die Möglichkeit, sich über das Projekt Briloner Hausforschung zu informieren.

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