„Wir sind sehr dankbar für die großzügige Spende“

1500 Euro für Bildungsprojekt: Scharfenberger engagieren sich für Verein Kifad in Uganda 

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Mit einer Spende in Höhe von 1500 Euro unterstützen die Bürger aus Scharfenberg das Bildungsprojekt „Early Childhood Development Center“ des Vereins „Kiyita Family Alliance for Development“ aus Uganda.

In Scharfenberg sammelten die Bürger rund 1550 Euro für ein Bildungsprojekt des Vereins „Kiyita Family Alliance for Development“ (Kifad) aus Uganda. Die Sauerländer engagieren sich bereits seit 2010 für Kifad.

Scharfenberg – Katharina Schnier aus Scharfenberg war vor elf Jahren zum ersten Mal in Uganda und lernte dort im Rahmen einer ehrenamtlichen Mitarbeit den Verein Kifad kennen.

„Der engagierte und professionelle Einsatz von dem ugandischen Team hat mich zutiefst beeindruckt“, erinnert sich Schnier.

Gesundheitszentrum dank Spenden

Kifad konnte – auch dank der bisherigen Spenden aus Scharfenberg – ein Gesundheitszentrum im ländlichen Gebiet Mende aufbauen. Monatlich kommen im Durchschnitt rund 400 Menschen ins Gesundheitszentrum und nehmen Angebote wie beispielsweise Impfungen, Krebsvorsorge, HIV oder AIDS Tests, augenärztliche Untersuchungen, Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe und Ernährungsscreenings wahr.

Der größte Anteil der Patienten, die zur Allgemeinbehandlung zu Kifad kommen, seien Kinder im Alter von null bis fünf Jahren.

Weiterer Bedarf: frühe Bildung

In der Zusammenarbeit mit den Familien der Kinder wurde ein weiterer Bedarf festgestellt: die frühe Bildung. Uganda habe eine der jüngsten Popuationen weltweit. Grade in ländlichen Gebieten komme es vor, dass Kinder keinen Zugang zu formaler Bildung hätten, nicht in Kindergärten und Schulen gingen und stattdessen mitarbeiten müssten, um die Familie zu ernähren.

Kifad rief daher das Projekt Ecdc „Early Childhood Deleveopment Center“ (frühkindliches Entwicklungscenter) ins Leben – und die Spende aus Scharfenberg kommt genau diesem Projekt zu Gute. Hier werden die Kinder aus den ärmsten und verwundbarsten Familien betreut – sie können spielen, lernen und vor allem Kind sein, berichtet Katharina Schnier. In Kooperation mit den Eltern würden die Verantwortlichen versuchen, Übergänge ins schulische Bildungssystem herzustellen.

Schulpartnerschaften zu Spendern werden vermittelt

Auch Schulpatenschaften zu Spendern werden im Ecdc vermittelt. In Uganda würden nämlich selbst in staatlichen Schulen Gebühren anfallen, die arme Familien sich nicht leisten könnten, so Schnier.

„Wir sind sehr dankbar für die großzügige Spende und werden Trainingsmaterialien wie Bücher, Schreib- und Bastelzubehör sowie Vorschulmaterialien davon besorgen“, freut sich abschließend Bob Bongole, Leiter von Kifad.

Weiteres Infos

Interessierte können sich per E-Mail unter k.schnier@gmx.de an Katharina Schnier wenden. Zudem geben die Internetseiten www.kifad.org und www.kifadecd.com nähere Einblicke.

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