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Sonnen- und Schattenseiten

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Traumstrände, Korallenriffe, glasklares Wasser: Das bieten die 700 Inseln der Bahamas, von denen nur 30 bewohnt sind. Sie machen den Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti zu einem touristischen Sehnsuchtsziel.

Über 90 Prozent der Menschen gehören verschiedenen christlichen Kirchen an. Dieser konfessionelle Reichtum fließt auch in den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 ein, der auch in Brilon begangen wird.

Die Gebetsordnung haben diesmal Frauen von den Bahamas gestaltet. Aber das Paradies hat mit Problemen zu kämpfen: Die Bahamas sind extrem abhängig vom Ausland, besonders vom Nachbarn USA. Sie erwirtschaften über 90 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts im Tourismus und in der Finanzindustrie. Der Staat ist zunehmend verschuldet; zweifelhafte Berühmtheit erlangte er als Umschlagplatz für Drogen und Standort für illegale Finanz-Transaktionen. Erschreckend hoch sind auch die Zahlen zu häuslicher und sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder, jede vierte Mutter auf den Bahamas ist jünger als 18 Jahre. Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat – beides greifen die Frauen der Bahamas in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 auf. In dessen Zentrum steht die Lesung aus dem Johannesevangelium (13,1-17), in der Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht.

Die ökumenischen Weltgebetstagsteams in Brilon haben wieder Gottesdienste für Freitag, 3. März, am ökumenischen Weltgebetstag in verschiedenen Ortsteilen vorbereitet und laden dazu ein:

15 Uhr: Katholisches Pfarrheim in Scharfenberg, Ansprache: Pfarrerin Miriam Seidel, anschließend gemeinsames Kaffeetrinken

15.30 Uhr: Evangelische Stadtkirche in Brilon, Ansprache: Pfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer, anschließend gemeinsames Kaffeetrinken im Gemeindezentrum

18.30 Uhr: Evangelische Kirche in Gudenhagen, Ansprache: Pfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer/Musik: Evangelischer Gemeindechor cantamus, anschließend Imbiss im Albert-Schweitzer-Zentrum

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