Auf den Spuren von Jürgen Klopp

17 Spiele, 13 Siege, zwei Remis und nur zwei Niederlagen, dazu acht Punkte Vorsprung auf Platz 2 - die Bilanz des Spitzenreiters Altenbüren ist beeindruckend.

"Mit dem Platz an der Sonne haben wir selber nicht gerechnet", zeigt sich Coach Andreas Hogrebe überrascht über das starke Auftreten seines Teams. Von einer möglichen Meisterschaft wolle man daher noch nichts wissen. "Dafür kann im Fußball noch zu viel passieren", sagt der Trainer, der mit insgesamt acht Auswärtsauftritten noch ein hartes Rückrundenprogramm auf seine Jungs zukommen sieht.

Gerade in der Defensivarbeit bestehe Steigerungsbedarf. Mit 24 habe man für einen Tabellenführer eindeutig zu viele Gegentore gefressen. "Da müssen die Jungs insgesamt noch konzentrierter arbeiten." Zu mehr Stabilität beitragen soll in der Rückrunde auch der einzige Neuzugang des Teams, Keeper Christopher Diekmann, der vom SV Brilon zum Tabellenführer stößt. Hochzufrieden zeigte sich der Trainer dagegen mit der Einstellung seines Teams. Der "absolute Wille, das Spiel zu gewinnen" sei in jeder Partie zu spüren. "Aber egal, wie es am Ende ausgeht, die Jungs haben bis jetzt eine tolle Saison gespielt", versichert Hogrebe. Damit es doch mit der Meisterschale klappt, setzt der Übungsleiter auf dieselbe Taktik wie Jürgen Klopp von Tabellenführer Borussia Dortmund: "Wir denken von Spiel zu Spiel."

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