Virtuelle Kunstausstellung

Stadt Brilon bereitet für die Hansetage geplantes Kunstprojekt digital auf

Präsentieren das Banner zur Ausstellung: Rita Sommer-Malinowski (links) und Manuela Buchau, beide von der Stadt Brilon.
+
Präsentieren das Banner zur Ausstellung: Rita Sommer-Malinowski (links) und Manuela Buchau, beide von der Stadt Brilon.

Brilon – Kunst ist hanseatisches Begegnungsformat, das wie die allermeisten Kulturprojekte in Zeiten der Corona-Pandemie im Moment nur virtuell stattfinden kann. Nach der erfolgreichen Durchführung der ersten virtuellen Hansetage hat sich die Stadt Brilon nun entschieden, auch das geplante Kunst-Projekt „HANSEartWORKS“ digital aufzubereiten und es interessierten Kunstliebhabern aus Brilon, Deutschland und Europa über die Webseitewww.hansetagebrilon.de zu zeigen.

Seit vielen Jahren ist „HANSEartWORKS“ fester Bestandteil der Internationalen Hansetage. Das sollte auch in Brilon so sein. Im Herbst 2018 kam die Briloner Kunst-Arbeitsgruppe zum ersten Mal zusammen, die das Kunstprojekt zu den 40. Internationalen Hansetagen planen wollte. Gertrud Schüle und Carl-Peter Buschkühle vom Kunstverein Brilon, Lutz Bernsau, freischaffender Künstler aus Brilon, Cornelia Reuber vom Kulturbüro Hochsauerland, Brigitte Schulte-Bartsch von der Marienschule, Kathrin Brandt aus Arnsberg und Rita Sommer-Malinowski, Thomas Mester und Ute Hachmann vom Briloner Hanseteam gehörten dazu. Gemeinsam wurde die Ausschreibung unter dem Motto „Leute-Orte-Träume“ und das passende Ausstellungskonzept für die Marienschule als Ausstellungsort entwickelt. 

„In den verschiedenen Hansestädten leben unterschiedliche Leute, Menschen mit ihren verschiedenartigen Träumen. Die Träume sind es, die zu Wünschen und zu Plänen werden können, um neue Entwicklungen in Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft anzustoßen. Zugleich sind die Hansestädte Orte mit reicher Geschichte. Diese Geschichte ist lebendig – in Erzählungen und Erinnerungen, in Gebäuden und Plätzen, mitunter als Last der Vergangenheit, aber oft als Stolz der gegenwärtig dort Lebenden. Die Städte haben viele verschiedene Orte, nicht nur die berühmten und die Sehenswürdigkeiten. Orte mit kleinen Geschichten, oft unbeachtet, aber bedeutsam für diejenigen, die dort leben und für die, die sich erinnern.“ So ein Auszug aus dem Ausschreibungstext. 

„Leute-Orte-Träume“

Auf die im Herbst 2019 an alle 192 Hansestädte versendete Ausschreibung bekam Brilon zahlreiche Bewerbungen. 16 Künstler wurden ausgewählt und alle wollten im Juni 2020 ihre Kunst in Brilon zeigen. Dazu kam es aus bekannten Gründen nicht. Nun hat die Stadt Brilon das Kunstprojekt virtuell aufbereitet. Auf der genannten Webseite werden jetzt alle Künstler mit Vita und Werken vorgestellt. 

Fotodokumentationen aus Brügge (Belgien), Riga (Lettland), Pskov, Weliki Novgorod (beide Russland), Hamm, Lübeck, Herford und Filmbeiträge aus Danzig (Polen), Doesburg (Niederland) Visby (Schweden) Attendorn, Lünen und Münster versprechen vielfältige und eindrucksvolle Impressionen zum Ausschreibungsmotto „Leute-Orte-Träume“. 

Zusätzlich zur virtuellen Ausstellung auf der Webseite ist eine Filmdokumentation entstanden, die an vier Samstagen im August in der Stadtbibliothek Brilon zu sehen ist. Am 8., 15., 22. und 29. August wird der 30-minütige Film um 10.15 und 11.15 Uhr in der Werkstatt der Stadtbibliothek Brilon gezeigt.

Infos und Kontakt: Rita Sommer-Malinowski, Stadt Brilon, Tel. 02961 / 794-248, Mail: r.sommer-malinowski@brilon.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare