Netzwerk wird größer

Auf dem Weg zur „smarten“ Region – Stadt Brilon neuestes Mitglied in der “Smart Cities: Schule“

Rathaus Brilon Marktplatz Smart Cities
+
15 Kommunen in Südwestfalen sind bereits Teil der „Smart Cities: Schule“ und tauschen sich über kluge und nachhaltige Stadtentwicklung aus darunter auch die Stadt Brilon als neuestes Mitglied.

Digitale Behördengänge, automatische Parkplatzanzeigen, Stadtführungen mit VR- und AR-Brillen oder eine offene, regionale Datenplattform: Solche Projekte könnten schon bald im Rahmen des Modellprojekts “Smart Cities: 5 für Südwestfalen“ hier in der Region umgesetzt werden.

Brilon – Gestartet wurde das Projekt von den fünf Pionierkommunen Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest, zusammen mit der Südwestfalen Agentur. Von dem Vorhaben profitieren und daran teilhaben sollen aber alle südwestfälischen Kommunen, zum Beispiel über die „Smart Cities: Schule“. 15 Kommunen tauschen sich hier bereits regelmäßig zum Thema Smart City aus. Das neueste Mitglied ist Brilon. Das hat Rat der Stadt nun offiziell beschlossen.

„In der ,Smart Cities: Schule‘ geht es in erster Linie darum, den Kontakt zwischen den Kommunen zum Thema Smart City anzustoßen und zu verstetigen“, erklärt Matthias Barutowicz, der das Modellprojekt „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“ bei der Südwestfalen Agentur betreut. Die teilnehmenden Kommunen werden regelmäßig über Neuigkeiten und Erkenntnisse der Pionierkommunen informiert und können auf Leitfäden zugreifen. Etwa zu Themen wie Bürgerbeteiligung oder der Initiierung eines Smart-City-Prozesses in der eigenen Kommune. Im Mittelpunkt der “Smart Cities: Schule“ steht jedoch der interkommunale Austausch.

Wir freuen uns, dass wir jetzt Teil dieses starken Netzwerks sind, von anderen Kommunen lernen und auch selbst Ideen und Impulse einbringen können.

Bürgermeister Dr. Christof Bartsch

In vielen Kommunen gebe es schon gute Ideen und vielversprechende Ansätze, wie man das Leben für die Menschen mit digitalen Hilfsmitteln nachhaltig verbessern kann, sagt Barutowicz. „Wir wollen diese Ideen und wichtige Erfahrungen der Pionierkommunen mit möglichst vielen Städten und Gemeinden in der Region teilen. Wenn zum Beispiel in Olpe automatische Parkplatzanzeigen installiert oder in Soest umweltfreundliche Verkehrsmittel getestet werden, kann das auch für eine andere Kommunen interessant sein. Mit dem Anschluss von Brilon an die ,Smart Cities: Schule‘ kommen jetzt wieder neue Impulse in unser Netzwerk. Das freut uns sehr.“

Ziel des südwestfälischen Modellprojektes “Smart Cities: 5 für Südwestfalen” ist es, die gesamte Region für das Thema “Smart Cities“ zu begeistern, so dass sich möglichst viele Kommunen mit ihren Ideen einbringen. Dafür gibt es unter anderem die „Smart Cities: Schule”. Brilon ist bereits die 15. Kommune, die sich diesem Netzwerk anschließt. Das hat Rat der Stadt nun offiziell beschlossen. „Für uns ist die Zustimmung durch die Ratsmitglieder ein sehr positives Zeichen für diesen wichtigen Schritt. Denn wir sehen es als große Chance, die Frage, wie wir mit den Herausforderungen der Digitalisierung umgehen, interkommunal und als ganze Region anzugehen“, sagt Clemens Mund von der Stadt Brilon. Bürgermeister Dr. Christof Bartsch ergänzt: „Wir freuen uns deshalb, dass wir jetzt Teil dieses starken Netzwerks sind, von anderen Kommunen lernen und auch selbst Ideen und Impulse einbringen können.“

„Am Beispiel von Brilon und weiteren Städten und Gemeinden aus der Region sehen wir, dass die ,Smart Cities: Schule‘ eine wunderbare Möglichkeit ist, um das Thema Smart City in südwestfälische Kommunen zu bringen“, freut sich Dr. Stephanie Arens von der Südwestfalen Agentur. „Wir wünschen uns, dass noch viele weitere Kommunen mit dazukommen. Denn je mehr mitmachen, desto mehr können wir voneinander lernen und so nicht nur einzelne Kommunen, sondern die ganze Region voranbringen.“

Dafür ist die “Smart Cities: Schule“ aber nicht die einzige Möglichkeit. Kommunen aus der Region können sich darüber hinaus auch der „Smart Cities Rahmenstrategie für Südwestfalen“ anschließen. Dieses Strategiepapier wurde von den fünf Pionierkommunen und der Südwestfalen Agentur für die gesamte Region erarbeitet. Es beschreibt, wie die Kommunen in der Region zusammenarbeiten können, um das Leben in den südwestfälischen Städten und Gemeinden mit digitalen Hilfsmitteln nachhaltig zu verbessern.

In den kommenden Monaten wird es darüber hinaus verschiedene interaktive Angebote im Rahmen des Modellprojekts „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“ geben. So können interessierte Akteure aus Unternehmen und Wissenschaft sowie interessierte Bürger am „Smart Cities: Austausch“ teilnehmen. Die Veranstaltung findet zum ersten Mal am 20. April statt.

Weitere Infos im Internet: www.smartcities-suedwestfalen.com.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare