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Stadtschützenverband Brilon verstärkt die Jugendarbeit

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Von: Manfred Eigner

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Stadtschützenverband Brilon
Der Jugend gehört die Zukunft: Der Vorstand des Stadtschützenverbands Brilon möchte die Jungschützen mehr in die Vereinsarbeit und in Entscheidungen mit einbeziehen. © Manfred Eigner

Der Jugend gehört die Zukunft. Das beinhaltet aber auch, die Jugend in die Vereinsarbeit und in Entscheidungen mit einzubeziehen – ein gesetztes Ziel des Stadtschützenverbands Brilon.

Brilon – Geplant ist, den Verbandsvorstand um zwei Jungschützen zu erweitern. Damit soll durch die zusätzliche Blickrichtung aus Sicht der jungen Schützengeneration die Zukunft des Schützenwesens erfolgreich gestaltet werden. Angestoßen durch den Major der Briloner St. Hubertus-Schützen, Herbert Jätzel, gab es seitens der Delegierten und des Vorstandes eine grundsätzliche Zustimmung zu der Idee. Zu klären bleiben Detailfragen wie beispielsweise Alterklasse oder Stimmrecht. Dazu wird der Stadtschützenverbandsvorstand beraten und eine Entscheidung vorstellen.

Kreisjugend

Aber auch die Jugend soll gezielt über diese neue Vorgehensweise informiert werden. Dazu wird auf Vorschlag von Ralf Pieper, Heimatverein Altenbrilon die im Haus Wiesengrund anstehende Kreisjugendversammlung des Kreisschützenbundes Brilon als Marke genutzt. Am Vortag, also am 10. Februar wird das dafür vorbereitete Sitzungshaus vom Heimatverein Altenbrilon für eine Zusammenkunft der Jungschützen aus den Vereinen der Stadt und den Dörfern bereitgestellt. Hier sollen dann Informationen vorgestellt und Überlegungen getroffen werden, wie diese sicherlich gute und zukunftsweisende Idee bestmöglich umgesetzt werden kann.

Coronabedingt fand die sonst immer gut besuchte Stadtverbandsversammlung diesmal im kleinen Rahmen statt. Die 3G-Regel beachtend und am Eingang überprüft, waren pro Verein nur bis zu drei Vertreter anwesend. Dennoch gab es weitere wichtige Punkte auf der Tagesordnung. Die Regularien waren schnell abgearbeitet und dem Vorstand einstimmig die Entlastung erteilt.

Wahlen

Bei den anstehenden Wahlen stellte sich Niklas Frigger nach sieben Jahren Amtszeit als Schriftführer nicht mehr zur Wiederwahl. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung einstimmig Olaf Karte von der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Rixen. Der stellvertretende Vorsitzende Jan-Steffen Hentschel, Heimat- und Schützenverein Petersborn-Gudenhagen, sowie Beisitzer Ralf Pieper, Heimatverein Altenbrilon, wurden ebenfalls einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Als Vertreter des Stadtverbandes im Kreisvorstand wurde Franz-Josef Rickert, St. Ludgerus-Schützenbruderschaft Alme einstimmig wiedergewählt. Einen besonderen Auftritt hatte der passionierte Musiker. Zum Totengedenken spielte Franz-Josef Rickert auf seiner Trompete das Lied vom guten Kameraden.

Stadtschützenfest

Auf eine hoffentliches besseres 2022 hoffte nicht nur der Stadtverbandsvorsitzende Tobias Tilli. Neben den Schützenfesten musste auch das Stadtschützenfest coronabedingt ausfallen. Eine große finanzielle Belastung für einen ausrichtenden Verein, da schon weit im Vorfeld mit nicht unerheblichen Kosten in Vorlage getreten werden muss.

Um die Zeit bis zum nächsten offiziellen Stadtschützenfest zu überbrücken, bereiteten die Briloner St. Hubertus-Schützen den Vorschlag ein außerordentliches Stadtschützenfest auszurichten. „Ein Stadtschützenfest ist eigentlich für die Dörfer bestimmt, da diese im Regelfall kein Kreis- oder Bundesschützenfest ausrichten können“, hob Major Herbert Jätzel hervor. „In diesen unsicheren Zeiten besteht aber aufgrund unserer Räumlichkeiten die Möglichkeit ein solches Fest auszurichten, ohne dass bei einer erneuten Absage übermäßige Kosten entstehen. Darum bieten wir an, ein außerordentliches Stadtschützenfest 2022 in Brilon auszurichten.“

Hutsammlung

Eine weitere Neuerung wurde für die traditionelle Hutsammlung während der Versammlung beschlossen. Zukünftig wird aus den Zuschüssen, die jeder Verein von der Stadt Brilon bekommt, 50 Euro an den Stadtverband zur Verwendung für einen guten Zweck abgeführt.

In diesem Jahr geht diese Summe von 1800 Euro plus Aufstockung aus der Versammlung über den Fonds, den die Stadt Brilon eingerichtet hat, an die Flutopfer.

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