Dem Standort Brilon treu

Bei der Firma Goebel durften CDU Stadtverband und Fraktion einen Blick in die Produktionsstätten werfen. Foto: Timo Bakenfelder

Briloner Christdemokraten besuchten drei heimische Betriebe

Brilon. (tomo)

Um die Sorgen der heimischen Unternehmer kennen zu lernen und entsprechend Abhilfe leisten zu können, besuchen der Briloner CDU Stadtverband und die CDU Ratsfraktion in regelmäßigen Abständen Betriebe im Stadtgebiet. Bei ihrer jüngsten Visite gab es für Wolfgang Diekmann (Stadtverbandsvorsitzender) und Prof. Dr. Sensburg (Fraktionsvorsitzender) allerdings nicht allzu viel Negatives zu hören. Gemeinsam mit dem Briloner Bundestagsabgeordneten Friedrich Merz statteten die Christdemokraten der Goebel Kunststoff GmbH in Scharfenberg, der Briloner Niederlassung der AIB Kunstmann GmbH und der Christophery Kunststofftechnik GmbH einen Besuch ab.

Von Geschäftsführern und Betriebsräten erfuhren die 20 CDU'ler von Vor- und Nachteilen der Standorte Brilon und Deutschland. Vor allem die steigenden Energiepreise machten den drei verarbeitenden Betrieben zu schaffen. Nichtsdestotrotz ist allen drei gemein, steigende Umsatz- und Beschäftigtenzahlen zu verzeichnen. Während Christophery und Kunstmann noch recht "frisch" in Brilon sind, ist die Firma Goebel bereits seit 1972 in Scharfenberg ansässig und hat sich nach eigener Aussage "extrem gut entwickelt". Um so erfreulicher nahmen die heimischen Politiker die Nachricht auf, dass die Geschäftsführung von ihren Plänen, die Produktion gen Osten zu verlagern, Abstand genommen hat, um sich den Herausforderungen vor Ort zu stellen.

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