Mit dem 129. Schuss

Sven Berg und Julia Kolditz regieren im Stadtverband Brilon

Drei spannende Jahre liegen vor dem neuen Stadtschützenkönigspaar Sven Berg und Julia Kolditz. Foto: Manfred Eigner

Madfeld. Der Stadtschützenverband Brilon steht seit dem letztem Wochenende unter der Regentschaft von Sven Berg und Julia Kolditz vom Heimat- und Schützenverein Petersborn-Gudenhagen. Nach zwei Kreiskönigspaaren stellt der Ort aus dem Briloner Süden jetzt erstmals auch ein Stadtkönigspaar.

15 Anwärter hatten sich am Schützenfestsamstag unter der Vogelstange der Schützenbruderschaft St. Margaretha Madfeld versammelt und um die Königsehre im Stadtverband Brilon einen spannenden Wettkampf geliefert. Beim Kampf um die Insignien holte sich Jens Schluer von der St.-Antonius-Schützenbruderschaft Radlinghausen die Krone, der Apfel ging an Patrick Decker von der St.-Margaretha-Schützenbruderschaft Madfeld und das Zepter holte sich Christian Mester, St.- Johannes- Schützenbruderschaft Altenbüren. Beide Flügel erlegte, man hätte es fast erwarten können, der erfolgreichste Flügelschütze der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Brilon und derzeit amtierender Schützenkönig Roland Bunse.

Sven Berg hatte sich schon während des Wettkampfes als guter Schütze erwiesen und den Schützenvogel mit seinen Treffern arg zugesetzt. Im vorletzten Durchgang spaltete er einen Großteil des Rumpfes ab und die Wahrscheinlichkeit bei dem verbliebenen Rest im nächsten Durchgang noch einmal zum Zuge zu kommen erschien sehr unwahrscheinlich. Aber scheinbar wollte Diana, die Göttin der Jagd, ihm doch den Erfolg gönnen und bei seinem nächsten Schuss, dem insgesamt 129., schaffte er es den Rest des einstmals stolzen Schützenaares aus dem Kugelfang zu holen.

Großes Lob für die Madfelder

Zu den ersten Gratulanten zählte der scheidende Stadtschützenkönig Alexander Vrehe, der gemeinsam mit Ines Nolte drei Jahre die Regentschaft im Stadtschützenverband Brilon inne hatte .

Großes Lob gab es von allen Beteiligten für die Madfelder, die ein hervorragendes Stadtschützenfest vorbereitet und durchgeführt haben. „Es war ein gelungenes Wochenende für alle. Ein Stadtschützenfest ist etwas Besonderes“, resümierte Niklas Frigger, Schriftführer im Stadtschützenverband Brilon und sparte nicht mit Lob: „Sowohl die Madfelder Schützen, als auch das ganze Dorf haben die großen und besonders die vielen kleinen Dinge, die ein solches Fest einzigartig werden lassen, mit ganz viel Engagement und Einsatzbereitschaft vorbereitet und durchgeführt.“ Dies wurde auch von den Festrednern zu Beginn des Festzuges einhellig unterstrichen.

Schon am Freitag hatten sich die Jungschützen in Madfeld eingefunden, um ihren Regenten ausfindig zu machen. Von den 27 Anwärtern gelang es Jonas Korsinski aus Alme mit dem 149. Schuss die Ehre des Stadtjungschützenkönigs zu erlangen. Mit ihm regiert Kaja Ebert. Den rechten Flügel und das Zepter erlegte Maximilian Münstermann aus Brilon, der Scharfenberger Leon Kahlenberg sicherte sich den linken Flügel und den Apfel holte sich Daniel Kautz aus Rösenbeck. Fabian Gneckow aus Gudenhagen-Petersborn hat den Kopf abgeschossen. Vizekönig wurde Tom Hengesbach aus Alme.

Stadtschützenfest Brilon in Madfeld

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