Taschengeld gespendet

Trafen sich im Elisabethhaus zur Spendenübergabe: (von links): Uli Schilling, hauptamtlich beim Caritasverband Brilon für die Warenkörbe zuständig, der Heimbeirat von St. Elisabeth: Sabine Isenberg, Karin Willecke und Mathias Bartmann, Ideengeberin Silvia Beck und Betreuerin Elisabeth Becker.

Nicht nur selber auf die Unterstützung anderer angewiesen zu sein, sondern auch an die zu denken, die viel weniger haben - die Bewohner des Caritas-Wohnhauses St. Elisabeth für Menschen mit Behinderung spendeten einen Teil ihres Taschengeldes für den guten Zweck.

Die Idee dazu hatte Silvia Beck, amtierende Schützenkönigin beim Caritasverband Brilon. Schnell ließen sich Mitbewohner und Mitarbeiter des Hauses überzeugen, sodass 50 Euro zusammenkamen. Gespendet werden sollte an die Aktion Tafelscheck des SauerlandKurier. Hierbei werden Schecks - jeweils in Höhe von 10 Euro - erworben, deren Erlös direkt in die Tafeln und Warenkörbe im Hochsauerlandkreis fließt.

Alle in Brilon verkauften Schecks kommen somit auch dem Briloner Caritas-Warenkorb zugute, in dem einmal wöchentlich gespendete Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs zu stark ermäßigten Preisen an bedürftige Menschen verkauft werden.

Auch in Winterberg, Medebach, Olsberg, Meschede, Arnsberg und Hallenberg werden die sozialen Einkaufsmärkte durch zahlreiche engagierte Ehrenamtliche auf die Beine gestellt.

In Brilon sind jeden Mittwoch auch ein bis zwei Menschen mit Behinderung ehrenamtlich mit im Dienst, wenn die Waren sortiert und für den Verkauf bereit gestellt werden.

Dieses Engagement - sowohl Zeit als auch Geld für das soziale Projekt zu schenken - zeigt einmal mehr, wie Menschen mit und ohne Behinderung mit- und füreinander leben können. Dieses stellt auch die aktuelle bundesweite Caritas-Jahreskampagne "Kein Mensch ist perfekt" in den Mittelpunkt, die Menschen nicht über ihre Defizite oder ihr Behindertensein definiert, sondern über ihr Menschsein und ihre gesamte Persönlichkeit.

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