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Traumschiff ahoi

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Sebastian Kleff als Käpt’n Blaubär erhielt nach seinem Auftritt eine spontane Gratulation vom Königspaar Hendrik Decker und Johanna Wiegelmann.  Foto: Manfred Eigner
Sebastian Kleff als Käpt’n Blaubär erhielt nach seinem Auftritt eine spontane Gratulation vom Königspaar Hendrik Decker und Johanna Wiegelmann. Foto: Manfred Eigner

Durch die farbenfrohe Welt des Karnevals führte die Kreuzfahrt des Rösenbecker Narrenvolkes. Mit dem Elferrat als sturm- und feiererprobte Bordcrew hieß es Leinen los für eine Traumreise mit bunten Kostümen und unterhaltsamen Programm.

Die Rösenbecker Garde als „Schiffsballett“ sowie die Jugendgarde als „Corps de ballet“ hatten an diesem Abend ihre Auftritte. Bei dem Sketch der „Old Men“ ging es um einen Brand beziehungsweise den eigenen „Brand“, der gelöscht werden musste. Der Gemischte Chor sorgte als „die Hafensänger“ mit Seemannsliedern für passende Stimmung an Deck. Einige schlüpfrige Sketche spielten sich derweil bei den „Unter Deck(en)-Geschichten“ ab.

Als dann aber Sebastian Kleff alias Käpt’n Blaubär in der Bütt als Dorfchronist die Missetaten des vergangenen Jahres wieder ins Gedächtnis rief, rutschte so manch einer unruhig hin und her. Sei es Franz, der mit der Schneefräse durchs halbe Dorf fährt, um auch bei seinem Schatz abzuräumen, der Eggeabtrieb mit dem widerspenstigen Tresor, der sich nur durch brachiale Gewalt eines erfahrenen Knackis öffnen ließ, der örtliche Bürgermeisterkandidat oder die Unflätige, die zum Schützenfest einem hohen Tier des Ordnungsamts „Briloner Esel“ mit Edding auf den Rücken geschrieben hat. Aber diesmal hatte der Chronist scheinbar die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn nach fast einer Dreiviertelstunde Lästerei seinerseits kam die Retourkutsche aus dem Publikum, als seine Frau Nicole mit einem Mikrofon bewaffnet zurückschoss. Etwas Pech hatte Funkenmariechen Stefanie, die sich bei ihrem Auftritt verletzte und ins Krankenhaus musste. Die zahlreichen Narren in der Schützenhalle spendeten einen besonderen Trostapplaus und wünschten baldige Genesung. (Von Manfred Eigner, brilon@sauerlandkurier.de)

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