Die vielen Gesichter der N2

Hauke Möller, Leiter Verkehrsmanagement bei der RLG, Provinzial-Bezirksdirektor Matthias Bürger und der erste Beigeordnete Reinhard Sommer eröffneten die Fotoausstellung "Zehn Jahre NachtBus N2" im Briloner Rathaus. Foto: Timo Bakenfelder

Fotoausstellung in Brilon zum Zehnjährigen der NachtBus-Linie

Brilon/Winterberg. (tomo)

Der NachtBus an sich, aber ganz besonders die Linie N2, ist eine Erfolgsgeschichte, beteuert Hauke Möller, Leiter Verkehrsmanagement bei der RLG. Zum zehnjährigen Bestehen der "N2" haben die RLG, der Hauptsponsor — die Provinzial-Versicherung, und die Stadt Brilon den Protagonisten eine eigene Ausstellung gewidmet — den Fahrgästen.200.000 Fahrgäste hat der NachtBus in über zehn Jahren sicher zwischen Brilon, Olsberg und Winterberg hin und her kutschiert. "Nur der rege Zuspruch der Fahrgäste hat ermöglicht, dass die Linie so lange existiert", sagt Möller. Das "lebhafte Treiben" in den Bussen dokumentiert die Fotoausstellung. So zahlreich die N2-Nutzer, so vielseitig sind sie auch. "Die N2 ist eben keine typische Diskolinie", sagt auch Annette Zurmühl vom RLG-Marketing, schließlich führen ja die ersten NachtBusse auch schon abends um 18.30 Uhr. Die rund 130 Bilder, die bis zum 1. Februar im Foyer des Briloner Rathauses hängen, unterstreichen diese Aussage.

Kundschaft ist bunt gemischt

Da sind die Wanderer, die von ihrer Tour zurückkehren, die Hausfrau, die vom Einkaufen kommt, die Touristen, die das Sauerland erkunden, die Gruppen, die zum Feiern in die Nachbarstadt fahren und natürlich die vielen jungen Leute, die auf das Auto verzichten wollen oder müssen. Wer sich auf einem der Fotos erkennt, darf das Bild ab 5. Februar bei der RLG in Brilon abholen. So dankbar die meisten Fahrgäste für dieses Angebot sind, so nett sei man ihr begegnet, berichtet Annette Zurmühl von ihren "Foto-Shootings" im Bus. Die Nutzer freuen sich über das sichere und komfortable Angebot, Kommunen wie die Stadt Brilon freut es, die Bewohner der Peripherie besser anbinden zu können. "Die NachtBusse sind nicht nur zuverlässig, sie sind auch flexibel und fahren schon mal zu besonderen kulturellen Anlässen wie der Kirmes", lobt der erste Beigeordnete Reinhard Sommer.

190 Fahrgäste nutzen im Durchschnitt in jeder Samstagnacht die N2. Bei der vor einem Jahr eingerichteten N4, die über die Briloner Ortschaften nach Willingen fährt, dürften es jedoch mehr sein, sagt Hauke Möller. "Dort könnte es besser laufen. Ich sage immer, das ist eine ,Abstimmung mit den Füßen´, die Leute entscheiden selbst, wie lange ein Angebot bestehen bleibt.

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