Gestrickte und gehäkelte Spenden für die Warenkörbe an die Caritas übergeben

Wolliges zum Liebhaben

Kuscheltiere standen dieses Jahr im Mittelpunkt der Spenden, die Karin Matulla an Uli Schilling (Caritasverband Brilon) für die heimischen Warenkörbe übergab. Foto: Sudhoff

„Sie sind alle einfach wunderschön. Allerliebste Sachen. Mit Liebe gemacht.“ Ob Teddy, Schnecke, Schlange oder Schweinchen –

Die Kisten, die sie am vergangenen Dienstag an Uli Schilling vom Caritasverband Brilon übergab, bargen aber noch mehr handgearbeitete Spenden. 178 Mützen, 21 Schals, 20 Pullis, 130 Socken beziehungsweise Babymützen und elf sonstige Handarbeiten nahm Uli Schilling mit für die Warenkörbe in Brilon, Olsberg, Winterberg und Marsberg. Auch die Säuglingsstation des Krankenhauses Maria Hilf in Brilon wird wieder mit Mützchen für die Neugeborenen bedacht.

Der Kreis derjenigen, die zu den Strick-, Häkel- und Nähnadeln gegriffen haben, um für den guten Zweck zu handarbeiten, ist ungebrochen groß. Ein bisschen weniger als in den Vorjahren ist an Spenden zusammengekommen. Denn ein selbst hergestelltes Kuscheltier ist aufwendiger als beispielsweise Decken und Schals zu stricken, weiß Karin Matulla zu berichten, die seit 2008 die Initiative Handarbeit unterstützt. In allen anderen Jahren war die Resonanz immer steigend gewesen.

Blicke auf sich gezogen hat die Aktion auch in diesem Jahr. „Es gab Kunden, die wollten die Spenden, die ich immer im Schaufenster ausstelle, schon kaufen“, verriet Matulla. „Wichtig ist, dass es dort ankommt, wo es gebraucht wird.“ Die Spenden gehen in diesem Jahr zum dritten Mal an die heimischen Warenkörbe. „Und es sind nicht nur jüngere Familien, sondern auch ältere Damen, die die Sachen für ihre Enkelkinder mitnehmen“, berichtet Uli Schillingen von seinen Beobachtungen in den Warenkörben.

Unter welchem Motto die Initiative Handarbeit im nächsten Jahr für den guten Zweck zum Handarbeiten aufrufen wird, ist noch ungewiss. „Strickt ruhig schon mal Socken und Mützchen. Die können wir immer gebrauchen“, sagt Karin Matulla, die schon die ersten Anfragen von Interessierten hat. „Aus Wollresten kann man wunderschöne Sachen machen und Wollreste hat man immer“, sagt die Fachfrau. (Von Jana Sudhoff, j.sudhoff@sauerlandkurier.de)

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