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Der zweite Band zum Jubiläum „800 Jahre Brilon“ ist erschienen

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Von: Manfred Eigner

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Das Redaktionsteam und die Autoren präsentieren stolz ihre Dokumentation zum 800-jährigen Jubiläum der Stadt Brilon. Foto: Manfred Eigner
Das Redaktionsteam und die Autoren präsentieren stolz ihre Dokumentation zum 800-jährigen Jubiläum der Stadt Brilon. © Manfred Eigner

Brilon. „Es sind Menschen, die Spuren hinterlassen“, hob Ute Hachmann aus dem Redaktionsteam der vierteiligen Buchserie, die mit je einem Band jährlich von 2017 bis 2020 anlässlich des 800-jährigen Bestehens der Stadt Brilon erscheinen, hervor: „Diese Spuren werden in Beziehungen, Handlungen, der Politik und in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens gestaltet.“

Im zweiten Band der vierteiligen Brilon-Edition geht es beispielsweise um die erbitterten Auseinandersetzungen wegen der Ansiedlung des Egger-Werkes und um den turbulenten Streit wegen der geplanten Erweiterung des Steinbruchs am Bilstein. Autor Reinhard Sommer, zu der Zeit als erster Beigeordneter der Stadt und als Zeitzeuge in die Geschehnisse involviert, erklärte bei der Buchvorstellung im Bürgersaal des Briloner Rathauses: „ Ich habe versucht mit dem jetzigen Abstand über diese Entwicklungen zu berichten. Ich wollte dabei herausfinden, wie solche öffentlichen Konflikte entstehen konnten und was sich damals abgespielt hat. Außerdem habe ich versucht aufzuzeigen, welche Fehler in den Gruppen beider Seiten gemacht worden sind.“

Spuren sind aber auch schon in den Zeiten davor gelegt worden. So berichtet Volker Gedaschke in dem zweiten Buchband über Brilons großen Sohn, Heinrich Eduard Pape, Spross einer berühmten Briloner Juristenfamilie und in seinem Beruf als Jurist maßgeblich an den Grundpfeilern der deutschen Rechtsprechung beteiligt.

Über 30 Kurzautoren

Weiterhin erzählen 31 Menschen in dem einzigartigen Buch, was sie in Brilon glücklich macht, warum sie in Brilon leben und welche Visionen sie für Brilon haben. „Über 30 Kurzautoren haben mich erst sehr nachdenklich gemacht“, erklärte Walter Podszun, Verleger der Buchserie. „Doch jeder ist an sein Thema völlig anders herangegangen. Als Verleger kann ich nur sagen, dass das Redaktionsteam sehr professionell gearbeitet hat.“

Von den gewonnenen Erfahrungen inspiriert eröffnete Podszun seine neue Idee: „Nach den Hansetagen möchte ich ein Buch herausbringen, bei dem jeder Bürger auf drei Seiten einen Bericht über sich und Brilon veröffentlichen kann.“

Bürgermeister Dr. Christof Bartsch zeigte sich begeistert von dem zweiten Band der Brilon-Edition: „Neben den spannenden Texten sind sehr viele Bilder in diesem Gemeinschaftswerk zu finden, auf das alle Beteiligten und die Briloner stolz sein können. Dieser zweite Band ist ein buntes Zusammenspiel aus Geschichte und Meinungen, die ein farbenfrohes Bild abgeben, wie sich Brilon und seine 16 Dörfer darstellen.“

Das im Podszun Verlag erschienene Werk ist ab sofort in allen Buchhandlungen erhältlich.

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