Sechs Objekte durchsucht

Dealer hochgenommen: Polizei findet bei mehreren Durchsuchungen Drogen und Bargeld

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Hochsauerland - Ermittlungserfolge für die Drogenfahnder der Polizei im HSK: Bei mehreren Durchsuchungen wurden in dieser Woche Rauschgift und Bargeld sichergestellt.

In einer Mitteilung der Polizei ist von mehreren hundert Gramm Drogen und mehr als 1.500 Euro die Rede. Die sichergestellten Drogen besitzen demnach einen Verkaufswert von etwa 5000 Euro.

In einer WG in Meschede fanden die Beamten im Küchenkühlschrank eine Dose mit etwa 250 Gramm Amphetamin. Die Ermittlungen richten sich dort gegen eine 33-jährige Bewohnerin und einen 26-jährigen Bewohner. In Siedlinghausen wurden bei einer Wohnungsdurchsuchung laut Polizei etwa 300 Gramm Marihuana gefunden. Der Tatverdacht richtet sich hier gegen einen 22-jährigen Winterberger. Bei einer weiteren Durchsuchung in Siedlinghausen stellten die Beamten nach Angaben der Polizei zudem zwei Cannabispflanzen sicher. 

16 Prozent mehr Rauschgiftdelikte im HSK

Bei insgesamt drei Durchsuchungen in Winterberg und Hallenberg fanden die Ermittler geringe Mengen Marihuana, einen Schlagring sowie einen dreistelligen Bargeldbetrag. In einer Briloner Wohnung eines 20-jährigen Mannes stellten die Beamten mehr als 1.500 Euro Bargeld sicher - ebenso wie etwa 5 Gramm Marihuana und zwei Handys. "Gegen alle beteiligten Personen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie entlassen, da keine Haftgründe vorlagen", teilt die Polizei mit.

Die Zahl der registrierten Rauschgiftdelikte im HSK stieg laut Polizei im vergangenen Jahr um mehr 16 Prozent auf 818 Fälle. "Der Anstieg bedeutet nicht zwingend eine Zunahme der Drogenkriminalität. Vielmehr deckt die Polizei durch ihre intensiveren Kontrollen und Ermittlungen mehr Delikte auf", berichten die Ermittler. 

Die Polizei kündigt abschließend an: "Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Drogenkriminalität werden auch zukünftig fortgesetzt. Auch die Bevölkerung kann hierbei helfen. Melden Sie verdächtige Beobachtungen direkt an den Polizeiruf 110." 

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