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15 Erstimpfungen in Niederenser Schützenhalle

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Von: Thomas Nitsche

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Arzt Thomas Roden klärt Fabian Köhler (hier mit Mutter Christina Köhler) aus Bremen auf, der seine zweite Impfung bekommen hat.
toniimpfe3.jpg © Thomas Nitsche

Mit 170 Impfwilligen kamen zwar deutlich mehr in die Niederenser Schützenhalle als vom Kreis Soest zuvor angenommen. Aber auch deutlich weniger als zu den Aktionen vor noch vier Wochen.

Niederense – Der ganz große Ansturm blieb aus. Zu Beginn der Impfaktion in der Niederense Schützenhalle am Samstagnachmittag kamen noch viele Impfwillige. Doch nach einer halben Stunde war der Andrang vorbei. Bis zum Ende der vierstündigen Aktion des Kreises Soest kamen zwar immer wieder mal Personen, die sich impfen lassen wollten, aber deutlich weniger als noch im Dezember.

„Unsere Arbeit hat sich bezahlt gemacht“, sagt der Arzt bei der Impfaktion

Besonders viele Schüler und Personen, die als erstes den Johnson & Johnson-Impfstoff erhalten hatten, kamen zur Schützenhalle. Insgesamt konnte Ann-Kathrin Trilling vom Kreis Soest 170 Impfwillige registrieren. Froh waren die Verantwortlichen, dass sich fünfzehn Personen ihre erste Impfung gegen das Corona-Virus geben ließen.

Dass es deutlich weniger Impfwillige gibt, findet Arzt Thomas Roden gut: „Da hat sich unsere Arbeit bei den vielen Impfaktionen bezahlt gemacht, und das ist gut so“, sagt der Werler Mediziner. Er meint, dass es an der hohen Zahl der bereits geimpften Personen liegt, dass nun weniger Impfwillige kommen.

Noch zu Beginn hatte Ann-Kathrin Trilling mit weniger als 100 Impfungen gerechnet. Dass ihre Schätzung deutlich übertroffen wurde, lag auch an vielen Schülern. So wie Fabian Köhler aus Ense-Bremen, der seine zweite Impfung bekam. „Ich möchte einfach den vollen Schutz haben“, sagt der Schüler. Er will verhindern, dass er als Nichtgeimpfter Einschränkungen hat. „Wenn ich Corona bekommen sollte, hoffe ich, dass der Verlauf durch die Impfung harmloser ist“, berichtet Fabian Köhler. Seine Mutter Christina Köhler hatte mit ihm zuvor über die Impfung gesprochen.

Auch die 16-jährige Anna-Sophie Schröder aus Wickede hat sich für die Schutzimpfung entscheiden. „Ich will mich und meine Familie schützen“, sagt die Schülerin. Dass die Impfaktion in der Niederense Schützenhalle war, fand sie gut. „Ich habe das Angebot in der Nähe gern wahrgenommen.“

Samstag als Termin für eine Impfaktion kommt gut an

Heinz Spork aus Waltringen kam der Termin der Impfaktion an einem Samstag sehr gelegen. In der Woche muss er abends immer länger arbeiten. Er hat seine Booster-Impfung bekommen. Für Markus Langesberg war es fast ein Heimspiel. Der Oberenser musste nur eine kurze Strecke fahren, um sich seine Booster-Impfung abzuholen. Seine ersten beiden Impfungen hatte er über seine Firma erhalten.

Alexander Schweizer und seine Frau Larissa aus Bremen haben ebenfalls ihre dritte Impfung bekommen. „Ich arbeite bei der Gemeinde Ense und habe hier mit aufgebaut – dann muss ich den Impftermin doch auch hier wahrnehmen“, sagt der Enser lächelnd. Seine Frau Larissa war nach der ersten Impfung positiv getestet worden und konnte sich jetzt erst boostern lassen. Beide fanden es gut, dass man ohne Termin kommen konnte.

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