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2011 starben in Ense mehr Menschen als geboren wurden

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BREMEN - Die Gemeinde Ense ist im vergangenen Jahr zwar wieder leicht geschrumpft. Die Zahl der Geburten aber hat gegenüber 2010 deutlich zulegt. Das geht aus der jüngsten Einwohnerstatistik hervor, die Bürgermeister Hubert Wegener am Dienstag präsentieren konnte.

Danach lebten in der Gemeinde Ense zum Jahresende 2011 insgesamt 12 736 Frauen und Männer, zum 31. Dezember 2010 waren es noch 12 807. Allein von November bis Dezember 2011 fiel die Einwohnerzahl dabei um 32 Personen.

Wichtiger indes: In Ense konnten im abgelaufenen Jahr 93 Geburten registriert werden. Das ist gegenüber 2010 ein Plus von 21. Damit hat sich der absolute Negativ-Rekord mit nur 72 neuen Erdenbürger aus dem Jahr 2010 als „Ausrutscher“ erwiesen. Zwar hat man damit noch nicht wieder die Geburtenzahl von 2009 mit 99 erreicht, dennoch dürfte man im Rathaus durchatmen. Denn von der Zahl der Geburten hängt vor allem die weitere Planung für die Kindergärten in der Gemeinde Ense ab. Und mit den jetzt vermeldeten 93 ist davon auszugehen, dass das Platzangebot in den Einrichtungen dem Bedarf entspricht, also nirgendwo über einen Abbau nachgedacht werden. Das zumindest hatte die Verwaltung im Rahmen des öffentlichen Bürgerforums zur Situation der Kindertageseinrichtungen im Sommer erklärt. Ebenso, dass bei durchschnittlich nur 84 Geburten ein Überangebot bestehe.Andererseits: Wie schon im Jahr 2010 hat die Zahl der Sterbefälle mit 134 die Zahl der Geburten mit 93 übertroffen, und zwar um 41. Im Jahr 2010 hatte die Differenz zwischen Sterbefällen und Geburten 42 betragen. - det

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