2500 junge Pflanzen am Liedberg in Niederense

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Bernhard Söbbeler (links) und sein Mitarbeiter Sebastian Löppenberg forsteten die Fläche am Liedberg in Niederense wieder auf.

NIEDERENSE -  Der Säge zum Opfer fielen vor einigen Monaten die Pappeln „Am Liedberg“ in Niederense, weil sie das Alter erreicht hatten und damit schlagreif geworden waren. In Zukunft wird man an dem Verbindungsweg zu Höingen das Heranwachsen von Kirschbäumen, Schwarznussbäumen, Elsbeeren, Esskastanien und Winterlinden beobachten können.

Denn mit 2 500 jungen Pflanzen nämlich forstete Landwirt Bernhard Söbbeler aus Niederense die Fläche wieder auf. Ausgewählt hat er die Gehölzarten nach Absprache mit Försterin Diana Göke vom Regionalforstamt Soest-Sauerland in Rüthen. Gegen Verbiss durch Rehwild werden die jungen Pflanzen mit sogenannten „Wuchshüllen“ geschützt. Die Ummantelungen haben aber auch noch einen weiteren Effekt, berichtete Bernhard Söbbeler im Gespräch mit dem Anzeiger. Im Frühjahr und Sommer nämlich bilde sich in den Kunststoffhüllen ein feuchtes, warmes Mikroklima, was das Wachstum der Pflanzen begünstige.

Nicht erfreut zeigt sich Bernhard Söbbeler allerdings über die Tatsache, dass die Stabilisatoren der Wuchshüllen immer wieder von ungebetenen Besuchern der Aufforstungsfläche entwendet werden. -  hr

Quelle: Soester Anzeiger

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