Ärztehaus in Ense-Bremen ein Gedankenspiel 

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Dem Erdboden gleich gemacht werden sollen diese beiden Häuser gegenüber der Schützenhalle. Nicht auszuschließen, dass dort ein Ärztehaus bzw. Versorgungszentrum entstehen könnte.

Parsit –Noch ist es nur ein Gedankenspiel. Aber es existiert mittlerweile in mehr als nur einem Kopf. Und würde aus den zurzeit wahrlich nur zaghaften Überlegungen mehr, am Ende sogar Realität werden, dann profitierten davon noch weitaus mehr Menschen. Die Rede ist von einem Ärztehaus in Bremen bzw. Parsit.

Und zwar auf dem Areal vor der Kettler-Hauptverwaltung in Parsit. Wobei man bei der Heinz-Kettler-Stiftung, die mit der Verwirklichung einer solchen Idee in Verbindung gebracht wird, ganz bewusst auf die Euphorie-Bremse tritt.

Richtig sei, dass man verschiedene Überlegungen für jenes Grundstück vor der Hauptverwaltung anstelle, auf dem derzeit noch zwei Häuser stehen und die dem Erdboden gleich gemacht werden sollen. Mehr aber könne man zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bestätigen, so die Auskunft gegenüber dem Anzeiger. Gespräche mit der Verwaltungsspitze im Rathaus seien in der Angelegenheit durchaus geführt worden. 

Wobei allen klar ist: Mit der Errichtung eines Ärzte-hauses ist es längst nicht getan. Mindestens genauso wichtig ist es, dass sich zu guter Letzt Ärzte und Dienstleister finden, die in einem solchen Angebot nicht nur für Ense, sondern auch für sich persönlich einen Mehrwert erkennen und sich dort niederlassen. Insofern gelte es, unterschiedliche Interessen und Anforderungen unter einen Hut zu bringen, soll aus dem Gedankenspiel aber Ende mehr werden. 

Dass dabei solche Ärztehäuser oder Versorgungszentren gerade den Ärztemangel auf dem Land lindern könnten, wird landauf landab diskutiert. Noch in der Vorwoche in Werl. So hatte Christoph Viergutz, Sprecher der Mediziner in der Hellwegstadt, im Gespräch mit dem Anzeiger erklärt, dass ein Ärztezentrum eine gute Lösung sei, um dem Problem Ärztemangel entgegen zu wirken. So könnte man die Verwaltungsaufgaben abgeben und mit mehreren Medizinern in Schichten eine Versorgung der Patienten sicherstellen.

Quelle: Soester Anzeiger

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