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71 Anmeldungen sichern die Dreizügigkeit

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Die Conrad-von-Ense-Schule bleibt auch im neuen Schuljahr definitiv dreizügig. Jedoch hatte man mit mehr Anmeldungen zum Sommer gerechnet.
Die Conrad-von-Ense-Schule bleibt auch im neuen Schuljahr definitiv dreizügig. Jedoch hatte man mit mehr Anmeldungen zum Sommer gerechnet.

BREMEN -  Die Bilanz ist gemischt. Zwar werden 71 Viertklässler im Sommer auf die Conrad-von-Ense-Schule wechseln, was eine Dreizügigkeit der Sekundarschule in Bremen sichert. Allerdings ist die Zahl der Anmeldungen damit schon deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Denn prognostiziert worden waren insgesamt 93 Anmeldungen.

Und folglich fiel auch die Bewertung des Anmelde-Ergebnisses differenziert aus. So zeigte sich etwa Schulleiterin Stephanie Bingener „schon zufrieden mit der Zahl“. Allerdings müsse man nun die Auswertung der Anmeldungen abwarten, um in Erfahrung zu bringen, für welche weiterführenden Schulen sich jene Viertklässler entschieden hätten, die nun nicht zur Conrad-von-Ense-Schule gingen. Denkbar aber sei, dass der Anteil der Kinder, die zum neuen Schuljahr auf ein Gymnasium wechseln höher ausgefallen sei, als erwartet. Auch die Zahl der Anmeldungen an den Realschulen in der Umgebung müsse man im Auge behalten. Für Stephanie Bingener aber wichtig: Die geforderte Dreizügigkeit der Conrad-von-Ense-Schule sei nicht in Gefahr. Auch Nachmeldungen, mit denen in den kommenden Tagen erfahrungsgemäß zu rechnen sei, könnten problemlos aufgenommen worden.

Ähnlich beurteilt man im Rathaus das abgeschlossene Anmeldeverfahren. Wobei Wolfgang Bonsch, der unter anderem für Schulangelegenheiten zuständige Verwaltungsmitarbeiter, nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres durchaus mit der Möglichkeit gerechnet hat, dass die Quote jener 139 Viertklässler, die zum Sommer auf eine weiterführende wechseln und sich dabei für die Conrad-von-Ense-Schule entscheiden, kleiner sein könnte, als noch im Schulentwicklungsplan vorhergesehen. Bis zum nächsten Schulausausschuss Ende März hofft er nun, der Politik eine verlässliche Analyse des Anmeldeverhaltens präsentieren zu können. Dann müsse man sehen, ob und wie man reagiert.

Wobei eines offenkundig scheint: Die Zurückhaltung bei den Anmeldungen an der Sekundarschule ist keine Enser Eigenart. So geht man im benachbarten Wickede nach den mittlerweile erfolgten Anmeldungen sogar davon aus, nach einer soliden Dreizügigkeit in den Vorjahren im Sommer nur zweizügig zu starten. - det

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