Anweisung der Landrätin: Polizei zeigt nach Schmierereien Präsenz

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Die Schmierereien aus der Vorwoche zeigen nun handfeste Konsequenzen: Im Rahmen ihrer Streife wird die Polizei nun Präsenz am Geschäftszentrum und der Conrad-von-Ense-Schule zeigen.

Bremen - Landrätin Eva Irrgang hat die Polizei angewiesen, nach den Schmierereien im Geschäftszentrum zwischen Bremen und Parsit sowie der „Ense-Passage“ sowohl an diesen beiden Tatorten als auch an der Conrad-von-Ense-Schule im Rahmen der Streife Präsenz zu zeigen.

Das hat die Pressestelle der Polizei auf AnzeigerNachfrage erklärt. Vorausgegangen war ein Gespräch zwischen dem CDU-Fraktionschef Ulrich Häken aus Bremen sowie Landrätin Eva Irrgang.

Zudem haben die jüngsten Vorfälle nun auch die heimische Politik erreicht. So regt die CDU an, dass die Verwaltung sich mit den Eigentümern der Geschäfts-Immobilien und der Polizei in Verbindung setzt, um nach Lösungen zu suchen, das Problem in den Griff zu bekommen. 

Das jedenfalls hat CDU-Fraktionschef Heinrich Frieling im Gespräch mit dem Anzeiger erklärt. Denn wichtig für den Christdemokraten: Die geplante Installation einer Videoüberwachungsanlage an der Conrad-von-Schule schützt lediglich das Gelände und Gebäude der Sekundarschule. Darüber hinaus greife dieses Mittel nicht. Mithin gelte es auszuloten, welche weiteren Maßnahmen man ergreifen kann.

Und damit ziehen die Vorfälle aus der Vorwoche nun immer breitere Kreise. Denn nicht nur, dass die Polizei aufgrund der auf die Gebäude gesprühten Hakenkreuze die Ermittlungen an das Kommissariat Staatsschutz in Dortmund abgegeben hat. 

Auch der Initiativkreis beobachtet die zunehmenden Fälle von Vandalismus und Vermüllung mit großer Sorge, wie der Vorsitzende Ralf Hettwer dem Anzeiger erklärt hatte. In einem Gespräch mit der Verwaltung wolle man sehen, welche Maßnahmen man ergreifen kann, um gegenzusteuern.

Quelle: Soester Anzeiger

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