Städte und Gemeinden im Kreis Soest arbeiten zusammen

Atemschutzverbund geplant

13 Städte und Gemeinden im Kreis Soest beabsichtigen, einen Atemschutzverbund zu gründen.

Ziel des Verbundes ist es, die Atemschutzgerätewarte bei ihren zeitaufwendigen Tätigkeiten zu entlasten und gleichzeitig Synergien zu nutzen und Kosten zu sparen. Das teilt die Gemeindeverwaltung jetzt mit.

Dazu werden mit Ausnahme der Stadt Werl alle Kommunen im Kreis Soest in Zukunft einheitliche Atemschutzgeräte beschaffen. Die Geräte werden dann nicht mehr durch die Feuerwehren vor Ort, sondern zentral im Rettungszentrum Soest gewartet, geprüft und repariert. Die Leiter der Feuerwehren haben sich im Vorfeld auf einheitliche Standards geeinigt. Durch die einheitlichen Geräte bestehe die Möglichkeit zur Bildung eines „Atemschutzgerätepools“, aus dem sich die Feuerwehren für Übungen und Einsätze bedienen können, heißt es in der Mitteilung.

Die Feuerwehren können benutzte Geräte gegen gewartete Geräte austauschen, sodass die durchgehende Einsatzbereitschaft sichergestellt ist. Auch bei der Ausbildung auf Kreisebene seien durch die einheitlichen Atemschutzgeräte Vorteile zu erwarten. Die europaweite Ausschreibung der insgesamt circa 1.000 Atemschutzgeräte wird durch den Kreis Soest durchgeführt. Durch die zentrale Beschaffung einer Vielzahl einheitlicher Geräte werden Kostenvorteile erwartet.

Für die Feuerwehr Ense sollen insgesamt 60 Atemschutzgeräte beschafft werden, zehn davon zur Aufstockung des kreisweiten „Atemschutzgerätepools“. Die Kostenersparnis für die Gemeinde Ense wurde mit circa 4.000 Euro pro Jahr errechnet, zuzüglich der Entlastung der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Ense. Der rechtliche Rahmen für den Atemschutzverbund wird durch eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung geschaffen.

Nach Zustimmung aller Stadt- und Gemeinderäte soll der Atemschutzverbund zum 1. Oktober 2015 in Kraft treten.

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