Nach Defizit 2016

Ausgleichsrücklage schrumpft auf rund 5 Millionen Euro

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Bremen - Die Ausgleichsrücklage der Gemeinde Ense schrumpft auf ca. 5 Millionen Euro, insofern das im Jahr 2016 festgestellte Minus von 4,2 Millionen Euro daraus entnommen wird.

Das teilt die Verwaltung den Mitgliedern des Rates mit, die in ihrer Sitzung am Donnerstag, 7. Dezember, über den Jahresabschluss 2016 zu befinden haben.

Wobei die Beschlussempfehlung eindeutig ist: So soll die Politik den geprüften Jahresabschluss 2016 der Gemeinde Ense feststellen, den darin ausgewiesenen Jahresfehlbetrag aus der Ausgleichsrücklage decken. Dem Bürgermeister soll uneingeschränkt Entlastung erteilt werden.

Die Prüfung des Jahresergebnisses habe keine Einwendungen ergeben, so dass ein Bestätigungsvermerk erteilt werden könne. Es weist ein Minus von 4,2 Millionen Euro aus, das sind etwa 2,7 Millionen Euro besser als das fortgeschriebene Planergebnis.

Mit der Feststellung des Jahresabschlusses entscheidet der Gemeinderat auch über die Behandlung des Fehlbetrages. Und die Verwaltung schlägt hier die Deckung aus der Ausgleichsrücklage vor, die danach noch einen Bestand von ca. 5 Millionen Euro habe. 

Der Rat entscheidet zudem über die Entlastung des Bürgermeisters. Wird die Entlastung verweigert oder mit Einschränkungen ausgesprochen, sind dafür die Gründe anzugeben.

Quelle: Soester Anzeiger

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