Außengastronomie zwischen Rathaus und „Alter Post“ möglich

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Verfrüht sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt alle Spekulationen, dass die „Alte Post“ bereits im ersten Quartal des nächsten Jahres definitiv wiedereröffnet wird.

Bremen - Eine Verpachtung der Durchfahrt zwischen Rathaus und „Alter Post“ für eine zukünftige Nutzung des Areals als Außengastronomie kann sich die Verwaltung vorstellen. Eine entsprechende Anfrage jedenfalls würde man durchaus positiv bescheiden, insofern man sich über die Konditionen einig werde und die Politik zustimme. Allerdings ist noch kein neuer Pachtvertrag für das Restaurant bzw. Hotel unterschrieben.

Das zumindest hat der Eigentümer der Immobilie, Armin Mönkebüscher, im Gespräch mit dem Anzeiger erklärt und damit alle Spekulationen über eine mögliche Wiedereröffnung der „Alten Post“ bereits zu Beginn des ersten Quartals im neuen Jahr zum gegenwärtigen Zeitpunkt als verfrüht bezeichnet. Zwar sei richtig, dass man mit potenziellen Pächtern in Gesprächen sei. Vollzug aber könne man eben noch nicht vermelden. Dessen ungeachtet allerdings liefen die Renovierungsarbeiten im und am Gebäude weiter. So hatte man in den vergangenen Tagen Arbeiten am Dach vorgenommen.

Erfreut zeigte sich Armin Mönkebüscher dabei über die Aussage aus dem Rathaus, wonach man sich in der Verwaltung durchaus vorstellen kann, das Gelände zwischen Rathaus und „Alter Post“ für Außengastronomie zu verpachten. Zwar habe die Politik hier sicher das letzte Wort, so Enses Beigeordneter Andreas Fresen auf Anzeiger-Nachfrage. Verwaltungsseitig aber habe man sich festgelegt und würde einer entsprechenden Anfrage eines Pächters eben positiv gegenüberstehen, so Andreas Fresen.

Und damit nahm er Bezug auf einen „runden Tisch“ von Initiativkreis und Verwaltung im September im Rathaus, bei dem es um die Zukunft der Ortsmitte ging. Angesprochen worden war dabei allerdings auch der Leerstand der „Alten Post“, deren „Wiederbelebung“ unter anderem den Enser Vereinen sehr am Herzen liege, wie der Sprecher des Bremer Heimatvereins seinerzeit angemerkt hatte. Seit der Schließung des Lokals nämlich fehle eine wichtige Versammlungsstätte. Grünen-Ratsfrau Dr. Stefani Konstanti sprach sogar von einem „Kommunikationszentrum für die Politik“, das seither nicht mehr existiere.

Armin Mönkebüscher wiederum hatte die Veranstaltung genutzt, um wegen einer möglichen Außengastronomie anzufragen. Enses Beigeordneter Andreas Fresen sagte daraufhin eine entsprechende Prüfung zu, die zumindest durch die Verwaltung zwischenzeitlich zu einem Abschluss gekommen ist.

Quelle: Soester Anzeiger

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