St. Hubertus Sieveringen

Auszeichnungen für verdiente Schützen

+

Sieveringen - Bei der Jahreshauptversammlung der Sieveringer St.-Hubertus-Schützen im März hatte Dietmar Nöcker nach 27 Jahren Vorstandsarbeit nicht erneut kandidiert. Auf dem Schützenfest am Wochenende wurde er jetzt offiziell aus dem Führungsgremium verabschiedet.

Dabei betonte Brudermeister Alfons Wortmann, dass sich Dietmar Nöcker in all den Jahren engagiert für die Bruderschaft eingesetzt habe. Am Vorstandstisch werde er künftig auch deshalb vermisst werden, weil er immer mal wieder mit lockeren Sprüchen die Runden aufgelockert habe. Auch dafür danke ihm die Bruderschaft mit einem Präsent. Für Ehefrau Marion Nöcker, hatte Hauptmann Norbert Goßelke zum Dank einen großen Blumenstrauß parat, weil sie bei den Vorstandsfrauen immer kräftig mitgewirkt habe.

Einen ebenso großen Blumenstrauß erhielt auch Gabriele Tolksdorf, weil sie ihren Ehemann, Alfons Tolksdorf, der für seine langjährige Arbeit im Vorstand mit dem großen Bruderschaftsorden ausgezeichnet wurde, immer unterstützt habe.

Schützenfest in Sieveringen 2017

Alfons Tolksdorf kenne alle Einrichtungen in der Schützenhalle wie kein anderer und sorge dafür dass der Hallenbetrieb immer reibungslos laufe. Mit dem silbernen Verdienstkreuz wurde Friedrich Frieling ausgezeichnet, weil er sich bereits in jungen Jahren sehr für die Bruderschaft einsetze. Zum Leutnant wurden Karl-Heinz Gosselke und Sigfried Becker befördert.

Nach dem großen Festzug und der Parade standen am Sonntagnachmittag die Ehrungen der Jubelkönigspaare auf dem Festprogramm. Vor genau 40 Jahren regierte die Mutter der heutigen Königin, Martina Schulte-Stockhausen mit dem inzwischen verstorbenen Georg Preuss die Sieveringer Schützen.

Werner und Petra Becker waren vor 25 Jahren das Königspaar in Sieveringen. Rita Klippe, die vor 50 Jahren mit dem inzwischen verstorbenen Theo Scheiwe regierte und Johanna Düsener, die Königin vor 60 Jahren an der Seite ihres ebenfalls verstorbenen Ehemannes, Theo Düsener, konnten krankheitsbedingt am Sonntagnachmittag nicht an der Ehrung teilnehmen.

Ein Novum in der langen Geschichte der Sieveringer Hubertus-Schützen war am Sonntagabend dann der Große Zapfenstreich, den sich Brudermeister Alfons Wortmann gewünscht hatte, weil es für ihn das letzte Fest unter seiner Regie war. Dem kamen alle Beteiligten sehr gern nach.

Quelle: Soester Anzeiger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare