Lindenhof

Bauantrag liegt "noch nicht genehmigungsfähig vor"

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Der Umbau des „Lindenhof“ kostet die Gemeinde gut 9 500 Euro, da auch „Leader“-Mittel fließen. 

Niederense - Mit dem Umbau des „Lindenhof“ zu einem Offenen Treff könnte es noch ein wenig dauern. Die Hoffnung jedenfalls, dass mit Beginn der Sommerferien das endgültige Einverständnis der Arnsberger Bezirksregierung dafür vorliegt, hat sich zerschlagen

Denn wie Franca Großevollmer, im Soester Kreishaus für Öffentlichkeitsarbeit zuständig, auf Anzeiger-Nachfrage erklärte, liegt der notwendige Bauantrag „noch nicht genehmigungsfähig vor.“

Und das betreffe vor allem die erforderlichen Nutzungsangaben für die einzelnen Räume des Gebäudes. Mithin könne man über eine Genehmigung für das Vorhaben noch nicht befinden, so Franca Großevollmer.

Mitte Mai hatte man im Regionalmanagement der „Leader“-Region „Börde trifft Ruhr“ noch dem Wunsch Ausdruck verliehen, dass bis zu den Sommerferien das erwartete „grüne Licht“ tatsächlich auch leuchte.

Dabei ist die Baugenehmigung in der Tat die letzte Hürde vor der notwendigen Zustimmung für den „Lindenhof“-Umbau durch die Bezirksregierung, wovon nach Vorgesprächen allerdings fest auszugehen ist, wie gestern auch „Leader“-Manager Sven Hedicke im Gespräch mit dem Anzeiger nochmals unterstrich. 

Bekanntlich hatte die Enser Politik Mitte März „grünes Licht“ dafür gegeben, einen Antrag auf Förderung des „Lindenhof“-Umbaus durch „Leader“-Mittel zu stellen. In dem Gebäude sollen Räumlichkeiten zukünftig für die „offene Jugendarbeit, die Flüchtlingsarbeit und andere soziale Organisationen zur Verfügung stehen. Ausdrücklich machte man dabei deutlich, dass „die Räumlichkeiten und die Angebote allen Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen sollen.“

Quelle: Soester Anzeiger

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