Bauantrag für Mehrfamilienhaus am Rochollweg auf den Weg gebracht

Das Gebäude am Rochollweg soll keine klassische Unterkunft für ausländische Flüchtlinge werden.
+
Das Gebäude am Rochollweg soll keine klassische Unterkunft für ausländische Flüchtlinge werden.

Bremen - Der erste Schritt ist gemacht, der Bau eines Mehrfamilienhauses am Rochollweg in Bremen rückt näher. Wie Horst Brauckmann, der mit den Planungen beauftragte Diplom-Ingenieur, nämlich auf Anzeiger-Nachfrage mitteilen konnte, ist der erforderliche Bauantrag gestellt.

Bekanntlich soll auf einem 2 200 Quadratmeter großen Grundstück am Rochollweg durch einen privaten Investor ein Mehrfamilienhaus entstehen, das für eine Entspannung bei der Unterbringung von Flüchtlingen sorgen soll. Dabei soll es sich jedoch nicht um eine Unterkunft für die Erstunterbringung von Flüchtlingen wie „An der Windmühle“ handeln. In den insgesamt 15 Wohnungen sollen vielmehr demnächst nur solche Flüchtlinge leben, die die Chance auf einen dauerhaften Aufenthalt in Ense besitzen, um ihnen so langfristig die Integration zu erleichtern. Dafür mietet die Gemeinde das Gebäude für die Dauer von zunächst zehn Jahren an. Mit dem Bezug des Hauses rechnet man Ende des kommenden Jahres. Wobei das Gebäude demnächst auch für Personen mit einem Wohnberechtigungsschein zur Verfügung stehen soll.

Für Bürgermeister Hubert Wegener übrigens könnte dies auch ein Modell für andere Ortsteile sein, schont es doch die Kassen der Gemeinde und bietet Flüchtlingen bei günstigem Wohnraum die Möglichkeit, dauerhaft in Ense zu bleiben.

Standort des Gebäudes ist die Freifläche am Rochollweg gegenüber der bestehenden Anlage für Betreutes Wohnen zwischen der Hofstelle und den beiden Mehrfamilienhäusern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare