Bernhard Söbbeler gewinnt Umweltpreis der Gemeinde Ense

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Der Umweltpreis der Gemeinde Ense geht in diesem Jahr an Bernhard Söbbeler.

Niederense - Für sein Waldprojekt „Wiederaufforstung für eine ökologische Vielfältigkeit in der Region“ hat Bernhard Söbbeler den diesjährigen Umwelt- und Klimaschutzpreis der Gemeinde Ense sowie des Energieversorgers innogy erhalten.

In seinem Projekt hat Söbbeler eine Wiederaufforstungsfläche mit vielen verschiedenen und heimischen Baumarten wie Bergahorn, Spitzahorn, Wildkirsche, Winterlinde, Elsbeere, Schwarznuss und Esskastanie bepflanzt. „Besonders die blühende Wildkirsche und die Winterlinde bieten den stark gefährdeten Bienenpopulationen eine wichtige Nahrungsquelle“, sagt Bernhard Söbbeler. Die später erfolgende Fruchtbildung ermögliche vielen Vögeln und Nagetieren einen Lebensraum, heißt es in einer Pressemitteilung. Durch die ökologische Vielfältigkeit sei diese Waldfläche eine Besonderheit im Gemeindegebiet.

Die insgesamt 1150 Euro Preisgeld, die von der Gemeinde Ense und der Firma innogy bereitgestellt wurden, will Söbbeler aber nicht für sich behalten. Er stellt die Preisgelder für ein neues Projekt zur Verfügung: In Zusammenarbeit mit der Bernhardusschule Niederense sollen die Schüler der vierten Klassen im Frühjahr 2017 am Kuhweg neue Bäume, wie zum Beispiel Wildobst, gepflanzt werden. „So können die Kinder heimische Bäume und Obstsorten kennenlernen und auch noch Jahre später das Wachstum dieser Bäume bei Spaziergängen beobachten“, sagt Söbbeler. Bürgermeister Hubert Wegener, der die Umweltpreis-Urkunde übergab, lobte das Engagement von Söbbeler und unterstrich die Nachhaltigkeit des Schul-Projekts. Die Klimaschutzpreis-Verleihung findet jährlich statt.

Quelle: Soester Anzeiger

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