Berufsorientierung und Bewerbung für Realschüler

Gut besucht war die Info-Veranstaltung für Realschüler zum Thema Bewerbung. ▪

BREMEN ▪ Eine Menge Tipps, Anregungen und Hilfestellungen für die bald abzufassenden Bewerbungsschreiben erhielten die Schüler aus den zwei achten Realschulklassen, die einen Fachoberschulabschluss an der Conrad-von-Ense-Schule anstreben sowie deren Eltern am Dienstagabend.

Im Rahmen der erstmals durchgeführten Berufsorientierungswoche für Realschüler standen dazu für die Ausbildung verantwortliche Mitarbeiter aus heimischen Betrieben Rede und Antwort: für die Firma Elektro Stein dessen Inhaber Ernst Stein, für die Sparkasse Werl der Leiter des Vorstandssekretariats und verantwortliche Personalleiter Bernhard Hering, für die Firma F. W. Brökelmann deren Personalreferentin Elke Wagner sowie Berufsberater Harry Falkenberg von der Bundesanstalt für Arbeit, dem auch die Moderation oblag. Dass ein Praktikum in Ferienmonaten, das über das übliche Schulpraktikum hinaus geht, von großem Vorteil für eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sein kann, machten dabei sowohl Elke Wagner als auch Ernst Stein deutlich.

Berufsgrundschuljahre im Anschluss an den Schulabschluss würden dagegen eher negativ gesehen und auch nichts bringen. Alle Referenten betonten, dass man mit den individuellen Bewerbungsschreiben, die nicht mehr handschriftlich, sondern überwiegend in kompakter elektronischer Form angenommen werden, für sich werben solle.

Dass zeitnahe, gute Fotos auch dazu zählten, sei eigentlich selbstverständlich, betonte unter anderem Elke Wagner. Während Angaben von Religionszugehörigkeiten bei Bewerbungen keine Rolle spielten, interessiere sehr wohl, ob sich der Jugendliche in seiner Freizeit in Vereinen oder Organisationen engagiere, führte Ernst Stein unter anderem aus.

Für die Sparkasse Werl betonte Bernhard Hering unter anderem, dass neben Bewerbungen von Abiturienten auch Bewerbungen von Realschülern gern entgegen genommen würden. Weitere Informationen über die Höhe von Ausbildungsvergütungen und berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten rundeten den höchst informativen Abend ab. ▪ hr

Quelle: Soester Anzeiger

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