Betreuungsangebote in Enser Schulen sind gefragt

ENSE - Knapp die Hälfte der Enser Grundschüler nimmt inzwischen eine Ganztags- oder eine Übermittagsbetreuung in Anspruch. Diese Zahlen wurden jetzt anlässlich des Internationalen Tags der Familie vom statistischen Landesamt veröffentlicht. Danach nehmen von den 561 Schülern an den drei Enser Grundschulen 162 das Offenen Ganztagsangebot in Anspruch, und 110 sind in der Übermittagbetreuung.

Während Ense, fasst man beide Bereiche zusammen, mit 48,5 Prozent der Schüler, die diese Betreuungsformen nutzen, etwa im Landestrend liegt (45,8 Prozent), ergibt sich bei genauerem Hinsehen ein differenziertes Bild. Im OGS-Bereich liegt Ense mit rund 29 Prozent unter dem Landesschnitt (36 Prozent), in der Übermittagbetreuung mit 19,6 Prozent allerdings deutlich darüber (Landesschnitt: 6,3 Prozent). Im Vergleich zu den Zahlen im Kreis Soest ist der Unterschied bei der Übermittagbetreuung allerdings weniger auffällig. Im Kreisgebiet sind es knapp 14,6 Prozent der GrundschulKinder, die über Mittag betreut werden. Für den zuständigen Fachbereichsleiter der Gemeinde, Alois Langesberg, sind die Zahlen bei der Übermittagbetreuung ein Hinweis dafür, dass die Angebote der Enser Schulen bei den Eltern gut ankommen.

Die Betreuungsquote an der Conrad-von-Ense-Schule liegt bei 63,75 Prozent. 299 von 469 Kindern nutzen hier die angebotene Übermittagbetreuung. Im Vergleich zum Landesschnitt bewegt sich die Verbundschule damit deutlich über der Quote der Realschulen (rund 21 Prozent), etwas über der Quote der Hauptschulen (56,8 Prozent) und deutlich unter der durchschnittlichen Betreuungsquote an den Sekundarschulen im Land (rund 84 Prozent). Die Conrad-von-Ense-Schule soll zum Schuljahr 2014/2015 in eine Sekundarschule umgewandelt werden.  - dom

Quelle: Soester Anzeiger

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