Breite Zustimmung der SPD zum „Minimalprogramm“

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Die SPD-Fraktion mit Bürgermeister, Beigeordnetem und Kämmerer bei der Etat-Beratung im Rathaus.

ENSE ▪ Die Finanzsituation der Gemeinde ist so angespannt, dass eigentlich notwendige Investitionen und Sanierungen an Gebäuden, Wegen, Straßen und Kanälen im nächsten Jahr nicht vorgenommen werden können. Das ist das Ergebnis der SPD-Klausurtagung am Wochenende im Bremer Rathaus.

Angesichts der von Bürgermeister Hubert Wegener, vom Beigeordneten Franz-Josef Vonnahme und vom Kämmerer Aloys Langesberg vorgelegten Zahlen fand schließlich das „Minimalprogramm“ des Etat-Entwurfs 2011 bei den Sozialdemokraten eine breite Zustimmung.

Bei der Etatrunde von Mitgliedern der SPD- und Grünen-Faktion nahm die Ausstattung der Feuerwehr einen großen Raum ein. Die Aktiven in allen Gruppen müssten für ihre Arbeit und ihren Dienst für das Gemeinwohl geeignete Räumlichkeiten haben. Bruno Löher: „Das hat die SPD auch in der Vergangenheit immer vertreten.“ Mit dem Neubau in Niederense und der Sanierung in Sieveringen seien nun die größten Probleme gelöst.

Für die Löschgruppe Oberense stehe nun aktuell eine Entscheidung an, ob ein anderer Raum angemietet werden soll, unterstrich Hans Füchtey. Die SPD-Fraktion werde sich deshalb bei einem Termin vor Ort ein Bild von den Räumlichkeiten machen und dann ihre Entscheidung treffen. Erfreulich sei, so Füchtey, dass für den Spielmannszug Hünningen geeignete Probemöglichkeiten gefunden werden konnten. Der SPD-Ratsherr: „Das ist nun auch für die Zukunft eine gute Lösung.“

Einig waren sich die Sozialdemokraten, im Etat 2011 die dringend benötigten Mittel für die Betreuung der unter dreijährigen Kinder zu veranschlagen. Für eine sachgerechte Entscheidung u. a. über den Ausbau in Parsit mit Ruhe- und Wickelraum müsse aber auch die demografische Entwicklung mit den rückläufigen Geburten beobachtet werden. Die Unterstützung der ab 2011 geplanten Offenen Ganzstagsgrundschule in Niederense ist für die SPD dagegen selbstverständlich. Ratsfrau Marianne Neumann freute sich: „Es ist gut, dass dieses tolle Angebot nach der Fürstenbergschule und der Grundschule Höingen nun auch an der Bernhardusschule in Niederense gemacht wird.“

Quelle: Soester Anzeiger

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