Bremen: Startschuss für die Kanalsanierung

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Uwe Schürmer (links) und Frank Sörries erläutern vor Ort die teuerste Investitionsmaßnahme in diesem Jahr.

Bremen - Der Startschuss für die größte Investitionsmaßnahme der Gemeinde in diesem Jahr mit rund 350 000 Euro ist gefallen: die Kanalsanierung zwischen der Waterlappe und der Kläranlage in Bremen auf einer Länge von 500 Metern.

Denn wie die beiden Verwaltungsmitarbeiter Frank Sörries und Uwe Schürmer am Montagmorgen bei einem Termin vor Ort mitteilen konnten, beginnen am Dienstag die notwendigen Vorarbeiten mit der Befestigung der Wege für die Baustellenfahrzeuge. Und wichtig: Auch nach Beendigung der Maßnahme sollen die Wege für Fußgänger erhalten bleiben mit einer ungebundenen Befestigung, quasi als Schotterweg.

Vom 8 bis 12. Mai wird man die so genannte Wasserhaltung aufbauen, eine Art Bypass, mit der Abwasser die Kläranlage weiter erreichen kann. Ab dem 15. Mai soll dann die eigentliche Kanalsanierung über das Inliner-Verfahren erfolgen, das vor allem sicherstellt, dass nicht noch mehr Raum für die Maßnahme benötigt wird. Eine Vorgehensweise, die mit den Aufsichtsbehörden im Vorfeld abgestimmt wurde, ebenso wie die Rodungsarbeiten im Vorfeld, die Mitte Februar für Irritationen bei den Anwohnern des Rauschenbergs gesorgt hatte (wie damals ausführlich berichtet).

Gut sechs Tage plant man für die Kanalsanierung ein, werden in der Zeit parallel auch die Kanalschächte saniert.

Wobei Frank Sörries und Uwe Schürmer präzisieren, dass die Arbeiten abschnittsweise erfolgen. Mitte Juni, so die beiden, geht man davon aus, dass die Arbeiten erledigt und auch die zusätzliche Wasserhaltung wieder abgebaut ist.

Während der gesamten Bauphase werden Fahrzeuge im Gelände unterwegs sein, ist der Baustellenbereich auch für Fußgänger abgesperrt. Zu Neuanpflanzungen an der Strecke wird es allerdings nicht wieder kommen, da man erneute Beschädigungen des dann sanierten Kanals durch das Wurzelwerk vermeiden möchte.

Quelle: Soester Anzeiger

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