Briefwahl beliebt: 950 Anträge schon im Rathaus eingegangen

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Maria Lenze hat sich schon entschieden. Dienstagmorgen gab die 92-Jährige ihre Stimme im Rathaus ab.

Bremen - Noch ziehen die Kandidaten durch die Ortsteile, verteilen Informationsmaterial an alle Haushalte, um für sich und ihre Parteien zu werben. Dabei wollen etliche Enser mit ihrer Stimmabgabe für die Landtagswahl offenkundig nicht bis zum 14. Mai warten.

Denn bis Dienstag am frühen Nachmmittag zählte man im Rathaus schon 950 Anträge auf Briefwahl. Damit bestätigt sich der Trend der vergangenen Jahre, wonach die vorzeitige Stimmabgabe immer beliebter. Ein Fakt, auf den man im Rathaus bekanntlich reagiert hat. So gibt es für den Urnengang am 14. Mai in Ense fünf statt bisher drei Brief-Wahlbezirke, schrumpfte die Zahl der übrigen Wahlbezirke von 15 auf 12. Das hat zur Folge, dass die Ruhner und Gerlinger in Bremen, die Hünninger in Waltringen und die Oberenser, Bilmer, Sieveringer, Bittinger und Volbringer in Bilme ihre Stimme abgeben müssen.

Dabei weist man im Rathaus darauf hin, dass alle Informationen auf den Wahlunterlagen zu finden sind, die jetzt in Form eines Briefes und nicht mehr wie früher als Postkarte verschickt worden sind. Dieser Brief ist auch zur Stimmabgabe mitzubringen.

Wahlberechtigt sind 9 759 Enser, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und in Nordrhein-Westfalen seit mindestens 16 Tagen eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten.

Und weil von der Möglichkeit der vorzeitigen Stimmabgabe in der Vergangenheit immer öfter Gebrauch gemacht worden ist, hat man im Rathaus dazu die Möglichkeit im kleinen Sitzungssaal eingeräumt.

Nordrhein-Westfalen ist in 128 Wahlkreise mit etwa gleich großer Bevölkerungszahl aufgeteilt. Ense ist dem Wahlkreis 119 Soest I zugeordnet.

Quelle: Soester Anzeiger

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