Brückenbau: Bergstraße wird am 17. Juni gesperrt

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Bürgermeister Hubert Wegener und Brigitte Lohölter (von rechts) informierten am Montagnachmittag die FC Süd-Senioren über Einzelheiten während der Bauphase.

NIEDERENSE -  Der Zeitplan für den Neubau der Brücke über die Möhne zum Steetsberg steht. So wird ab dem 17. Juni die Bergstraße von der Bahnhofstraße aus nicht mehr erreichbar sein.

Das hat Bürgermeister Hubert Wegener den FC Süd-Senioren beim Treffen am Montagnachmittag im Clubheim mitteilen können. Anwesend war bei dem Gespräch auch Brigitte Lohölter aus der Gemeindeverwaltung, die für die Bürger ab sofort unter der Telefonnummer 980 176 für alle Fragen „rund um den Taxi-Bus“ zur Verfügung steht.

Der nämlich werde – wie bereits am Samstag im Anzeiger berichtet – morgens Grundschüler und Erwachsene in den Ort befördern, mittags die Grundschüler und Erwachsenen wieder zurückbringen, nachmittags um 16 Uhr Jugendliche zum Sport oder zu sonstigen Veranstaltungen befördern und sie gegen 18 Uhr wieder zum Steetsberg bringen. Auch dann könnten Erwachsene ebenfalls die Gelegenheit zur Mitfahrt nutzen. Die genauen Uhrzeiten werden nach Bedarf noch exakt festgelegt. An den Schützenfesttagen werden Sonderfahrten angeboten. Von den Eltern der Kindergartenkinder sei bisher noch kein Transportbedarf angemeldet worden, weil sie offensichtlich mit eigenen Fahrzeugen die Beförderung übernehmen würden. Wer zum Arzt möchte oder sonstige Erledigungen zu tätigen habe, solle sich ebenfalls bei Brigitte Lohölter melden, von der die Fahrzeiten dann koordiniert werden, ohne immer allen gerecht werden zu können.

Im übrigen, so Bürgermeister Hubert Wegener weiter, gehe die Planung davon aus, dass bereits im Oktober, spätestens aber im November, der Fußweg über die neue Brücke nutzbar sei. Mitte Dezember solle das Bauwerk dann fertig sein. Während der Bauphase werde am unteren Ende der Bergstraße vor der Baustelle ein Wendeplatz für Lkw eingerichtet.

Der von einigen Bewohnern des Steetsbergs geforderte Fußweg war beim Treffen am Montag aber lediglich noch ein Randthema.

Bekanntlich sollen an den zwei Wartungstreppen der Brücken Geländer angebracht werden. Eine Befestigung des Fußweges durch das Wäldchen wird von der Umweltbehörde des Kreises abgelehnt. Außerdem sollen Schilder deutlich machen, dass die Benutzung auf eigene Gefahr geschehe. - hr

Quelle: Soester Anzeiger

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