Bürger.Solar.Ense

Buchverlust verhindert Ausschüttung

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Geschäftsführer Tobias Plewka (links) präsentierte den Mitglieden die Zahlen für 2016.

Bremen - Die Genossenschaft Bürger.Solar.Ense kann nach Abschreibungen in Höhe von 29.517 Euro und einen Buchverlust von 2.713 Euro keine Ausschüttung an die derzeit 94 Mitglieder vornehmen.

Das jedenfalls führte am Montagabend Tobias Plewka unter anderem in der Generalversammlung im kleinen Saal des Rathauses aus.

So wurde bei der Vorlage der Zahlen für das Jahr 2016 durch den Geschäftsführer der Genossenschaft deutlich, dass im vergangenen Wirtschaftsjahr von den sechs auf gemeindlichen Gebäuden befindlichen Photovoltaikanlagen insgesamt „nur“ 175.173 KWh in das Stromnetz der RWE eingespeist wurden. Im Jahr zuvor es noch stolze 191.019 KWh gewesen, die dann auch prompt für einen Buchgewinn von knapp 4.000 Euro gesorgt und damit erstmals für eine Gewinnausschüttung an die Mitglieder gesorgt hatten.

Insgesamt präsentierte Tobias Plewka am Versammlungsabend eine wiederum vom Genossenschaftsverband geprüfte, strukturell geordnete Bilanz. So macht bei einer Bilanzsumme von 443 533 Euro das Anlagevermögen 420.917 Euro aus. Das Eigenkapital beträgt 134.635 Euro (30 Prozent). Die Verbindlichkeiten machen noch 290.523 Euro aus, die damit eine ebenso fallende Tendenz aufweisen wie die Zinsaufwendungen. 

Die von Bürgermeister Hubert Wegener als Vorsitzender des Aufsichtsrates vorgeschlagenen Beschlussfassungen waren Formsache. Als Aufsichtsratsmiglied wurde Heinrich Frieling einstimmig im Amt bestätigt.

Quelle: Soester Anzeiger

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