Bürgerinitiative befürchtet "Wildwuchs" an Funkmasten in Ense

Einen "Wildwuchs" an Funkmasten befürchtet die Bürgerinitiative Lüttringen in Ense.

Lüttringen – Die Gespräche über einen möglichen Alternativ-Standort für den geplanten Bau eines Funkmastens im Außenbereich von Lüttringen zwischen den Beteiligten sind angelaufen.

Das hat Alfred Bieker erklärt. Er ist Sprecher der Bürgerinitiative Lüttringen, die sich gegen eine solche Anlage am Höinger Weg wehrt.

So hat man dem Antragsteller für den Sendemasten, der Deutschen Funkturm GmbH, Vorschläge unterbreitet, wo aus ihrer Sicht eine solche Anlage errichtet werden könnte. Diese sollen nun zeitnah in einem Behördengespräch zwischen Gemeindeverwaltung und Funkturm GmbH erörtert werden, wobei man auf eine Machbarkeits-Analyse zurückgreifen werde. Auch die Gemeinde, so Alfred Bieker, habe Standortvorschläge unterbreitet.

Und damit wird konkret, was man in der Bürgerversammlung in der Vorwoche vereinbart hatte: Vier bis sechs Wochen räumt die Deutsche Funkturm den Lüttringern ein, um neue Vorschläge in der Standort-Frage zu machen.

Wobei Alfred Bieker ergänzt: Angesichts der Tatsache, dass neben dem Antrag für einen Funkmasten im Außenbereich von Lüttrungen mit einer Höhe von 36,60 Meter nun noch ein weiterer Antrag für eine solche Anlage am Lietweg zwischen Niederense und Höingen mit einer Höhe von 41,50 Metern vorliegt, sollte man sich Gedanken machen, wie man einen „Wildwuchs“ derartiger Masten „verhindern“ könne. „Die Gemeinde muss sich fragen, ob sie hier regelnd eingreifen kann“, so Alfred Bieker im Anzeiger-Gespräch.

Quelle: Soester Anzeiger

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