Bürgermeister und Politik ärgern Beschädigungen am Jugendtreff

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Den Unterstand an der Willi-Eickenbusch-Straße wollen die Jugendlichen selbst reparieren.

Bremen -  Bürgermeister Hubert Wegener fand einfach nur „ärgerlich, was da passiert“. Und die Jugendlichen selbst auch, wie Kristina Jost, im Rathaus für die „aufsuchende Jugendarbeit“ in der Gemeinde Ense zuständig, im Gespräch mit dem Anzeiger unterstrich.

Dabei geht es um den vor einiger Zeit eingerichteten Jugendtreff in unmittelbarer Nachbarschaft zum Einkaufszentrum bzw. zur Conrad-von-Ense-Schule in Bremen.

Der nämlich, so Horst Schlitt, Ratsherr der Bürgergemeinschaft, am Dienstagabend in öffentlicher Sitzung, sehe „manchmal schlimm aus“. Und damit meinte er die immer wieder festzustellenden Zerstörungen an der Holzhütte, aber auch den mitunter dort vorzufindenden Müll. Und sowohl Bürgermeister Hubert Wegener als auch Kristina Jost bestätigten die Beobachtungen, auch wenn es auf die Verursacher der Missstände keine Hinweise gebe. Gleichwohl kündigte Bürgermeister Hubert Wegener in der Ratssitzung an, dass die jugendlichen Nutzer des Treffs in Zusammenarbeit mit Kristina Jost nun selbst für die erforderlichen Reparaturen des Unterstandes sorgen würden. Und wie die Sozialarbeiterin gestern ergänzte, werde man sich auch der Hilfe des Bauhofs bedienen. Dabei wolle man mit den erforderlichen Arbeiten noch warten, bis das Wetter endgültig besser sei.

Der Treffpunkt auf der Fläche zwischen dem Sportplatz sowie dem Netto-Markt an der Willi-Eickenbusch-Straße war bekanntlich Resultat eines Jugendprojekts unter dem Stichwort „Misch dich ein“ aus dem Jahr 2013. In ihm hatten die Jugendlichen ermittelt, welche Angebote es für sie in der Gemeinde gibt und was fehlt. Und mit dem Wunsch nach Einrichtung eines Jugendtreffs waren sie schließlich an Verwaltung und Politik herangetreten, die der Bitte auch nachkamen, für den Unterstand sorgten. Übergeben wurde er Ende Oktober 2014.

Quelle: Soester Anzeiger

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