Busschleuse als Test in Lüttringen

Vor Ort informierte Hans-Georg Trelle vom Kreis Soest gestern Nachmittag die heimischen CDU-Politiker Hans-Georg Knaup, Thomas Aukthun, Silvia Klein und Ulrich Häken über die Möglichkeit einer versetzten Busschleuse im Kreuzungsbereich Hermann-Löns-Straße/Auf den Weiden.
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Vor Ort informierte Hans-Georg Trelle vom Kreis Soest gestern Nachmittag die heimischen CDU-Politiker Hans-Georg Knaup, Thomas Aukthun, Silvia Klein und Ulrich Häken über die Möglichkeit einer versetzten Busschleuse im Kreuzungsbereich Hermann-Löns-Straße/Auf den Weiden.

LÜTTRINGEN -  Um eine Verkehrsberuhigung auf der K 30 in Lüttringen zu erreichen, ist der Kreis Soest bereit, provisorisch eine versetzte Busschleuse im Kreuzungsbereich Hermann-Löns-Straße/Auf den Weiden zu realisieren, ohne dass es zu einer Abbindung der Straße Auf den Weiden kommt.

Das hat am Freitagnachmittag der beim Kreis für das Straßenwesen zuständige Abteilungsleiter Hans-Georg Trelle bei einem Ortstermin mit Vertretern der CDU erklärt. Abgestimmt ist die Planung dabei auch mit der Gemeinde Ense, die dem Vorhaben durchaus zustimmt. Zumal die Kosten für das Provisorium vom Kreis übernommen werden, so Hans-Georg Trelle auf eine entsprechende Anzeiger-Nachfrage. Wobei der Experte aus dem Kreishaus auch nicht unerwähnt ließ, dass ihm die Kurvensituation an der Stelle durchaus Bauchschnmerzen mache. Von daher sei es wichtig, die Idee zunächst nur als Test zu verstehen. Erst wenn dieser sich bewährt habe, solle ein endgültiger Umbau im Jahr 2016 erfolgen. Im Zusammenhang mit dem endgültigen Umbau der Fahrbahn soll dann auch der Bereich um die Bushaltestelle neu gestaltet werden.

Und mit dieser neuen Planung hat man beim Kreis einen Vorschlag leicht abgeändert, der bereits vor etwas mehr als einem Jahr diskutiert, dann aber doch verworfen worden war. Denn vor allem ein Detail hatte seinerzeit für Unbehagen gesorgt: die Abbindung der Straße Auf den Weiden. Dies, so damals die Befürchtung einzelner, könne zu einer Mehrbelastung der Straße Am Gelke führen. Zudem sah man in einer Busschleuse eine unnötige Behinderung des Verkehrsflusses.

Gleichwohl: Auch wenn man die damalige Idee verwarf, blieb man auf der Suche nach einer Lösung, um für eine Verkehrsberuhigung auf der K 30 in diesem sensiblen Bereich zu sorgen. Und mit der abgespeckten, weil versetzten Busschleuse, die die Straße Auf den Weiden offen lässt, können zumindest die gestern beim Ortstermin vertretenen CDU-Ratsmitglieder Silvia Klein, Hans-Georg Knaup und Thomas Aukthun leben. Auch der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Kreistag, Ulrich Häken, der das Gespräch vor Ort initiiert hatte, zeigte sich von dem Testversuch angetan.

Politisch beraten werden soll der Vorschlag im nächsten Verkehrsausschuss der Gemeinde Ense im April.

In Augenschein nahmen die Politiker und Hans-Georg Trelle vom Kreis auch die Ortsdurchfahrt in Waltringen. Hier sagte der Verwaltungsfachmann zu, über die Möglichkeit von Einengungen der Fahrbahn zumindest nachzudenken. Allerdings sei hier das Land letztlich am Zug. Auch eine Optimierung des neuen Radwegs am Tunnel in Richtung Haus Füchten durch Fahrbahnmarkierungen hält Hans-Georg Trelle nicht für absolut ausgeschlossen. - det

Quelle: Soester Anzeiger

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