CDU: Kreisel momentan „nicht machbar“

Kein Kreisel, aber ein Zebrastreifen soll nun für mehr Sicherheit im Kreuzungsbereich vor dem Edeka sorgen.
+
Kein Kreisel, aber ein Zebrastreifen soll nun für mehr Sicherheit im Kreuzungsbereich vor dem Edeka sorgen.

NIEDERENSE -  Der Bau eines Kreisverkehrs in der Kreuzung vor dem Edeka-Markt in Niederense wird von der CDU „im Moment als nicht machbar eingestuft“.

Das ist das Resultat eines Ortstermins von Ratsmitgliedern, dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion sowie Hans-Georg Trelle, dem Abteilungsleiter Straßenwesen beim Kreis Soest am Freitagnachmittag. Dabei ist es vor allem die Kostenschätzung von rund 300 000 Euro für diese Maßnahme, die zu dieser eher skeptischen Einschätzung führt. Stattdessen soll nun durch eine verbesserte Fahrbahnmarkierung eine Gefahrenverringerung erreicht werden. Hierzu, so CDU-Kreistagsfraktionschef Ulrich Häken, werde der Kreis Soest entsprechende Vorschläge unterbreiten. Positiver Nebeneffekt: Der Kreis würde die neuen Markierungen auch finanziell tragen.

Doch noch in einem zweiten Punkt hofft man in der CDU auf die Schützenhilfe durch den Kreis Soest: bei der Anlegung eines Zebrastreifens auf der Bahnhofstraße in Höhe des Edeka-Parkplatzes. Hier werde Heinz-Georg Trelle das Gespräch mit der Gemeinde suchen, da abgesenkte Bordsteine schon vorhanden seien. Indes: Diese alte Forderung des unabhängigen Ratsherrn Franz Freitag wurde bislang von der Verwaltung bisher als nicht umsetzbar bezeichnet, weil der Kreis dies nicht wolle.

Bürgermeister Hubert Wegener erklärte, dass er sich über einen Zebrastreifen auf der Bahnhofstraße freuen würde und das Geld für den Kreisel im Haushalt der Gemeinde Ense nicht eingeplant sei. - det

Quelle: Soester Anzeiger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare