Chancen auf Kreisel an der Voßstraße sinken

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Gefahr erkannt, aber noch nicht gebannt. Die Suche nach einer Lösung für die Anbindung der Voßstraße geht weiter.

BREMEN -  Bei der Suche nach einer Lösung für eine bessere verkehrliche Anbindung der Voßstraße an die Hauptstraße in Bremen steht ein Kreisverkehr „eher hinten an“.

Das jedenfalls hat der Abteilungsleiter für Straßenwesen beim Kreis Soest, Heinz-Georg Trelle, erklärt.

Man werde, so der Experte weiter, im anstehenden Frühjahr in planerische Überlegungen einsteigen, mit welchen baulichen Maßnahmen man das erkannte Problem in den Griff bekommen könnte. Hierzu zähle auch das Versetzen von Fahrspuren. Über einen ins Spiel gebrachten Kreisverkehr werde dabei zwar sicher auch nachgedacht, dass dieser aber am Ende zum Tragen kommen könnte, schließt Heinz-Georg Trelle allerdings eher aus.

Nicht ausschließen will der Abteilungsleiter ferner, dass verkehrsregelnde Maßnahmen ergriffen werden, um den Anwohnern der Voßstraße zu helfen. So könnte man sich denken, dass man von der Voßstraße demnächst nur nach rechts auf die Hauptstraße einbiegen darf. Allerdings gesteht Heinz-Georg Trelle hier zu, dass es bei einer schlechten Sicht der betroffenen Verkehrsteilnehmer nach links bleibe.

Der Beigeordnete der Gemeinde Ense, Franz-Josef Vonnahme kündigte im Gespräch mit dem Anzeiger an, dass das Thema den nächsten Bau- und Verkehrsausschuss Anfang März befassen werde. Zudem wolle man mit den Anliegern über eine Versetzung des Verkehrsspiegels am „HellwegForum“ reden, um das Problem möglicherweise so in den Griff zu bekommen. - det

Quelle: Soester Anzeiger

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