Conrad-von-Ense-Schule ist eine „Schule ohne Rassismus“

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„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – so darf sich die Conrad-von-Ense-Schule nennen.

Bremen - Auszeichnung für die Conrad-von-Ense-Schule: So darf sich die Einrichtung in Bremen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nennen.

Die Titelverleihung soll am kommenden Montag, 26. Juni, in der Zeit von 13.45 bis 15 Uhr mit Musik, dem Regisseur und Paten Hubertus Koch sowie bunten Tüten gegen Rassismus und Ballons gefeiert werden.

„Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ ist ein Netzwerk, die „Aktion Courage e.V“ der Trägerverein. Die Aktion wurde in Deutschland im Juni 1995 unter dem Namen „Schule ohne Rassismus“ ins Leben gerufen. 2001 wurde der Name des Projektes in Deutschland um die zweite Zeile „Schule mit Courage“ erweitert.

Zweck des Vereins ist „die Förderung der Zusammenarbeit und Verständigung zwischen Angehörigen verschiedener Nationen in der Bundesrepublik Deutschland und in Europa, die Beseitigung von Fluchtursachen, die Überwindung von Intoleranz und Hass und die Lösung sozialer Konflikte durch friedenspolitische Bildungsarbeit.“

Jede Schule kann den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bekommen, insofern mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in einer Schule lernen und arbeiten (dazu zählen Schüler, Lehrer, Verwaltungs- und technisches Personal) sich mit ihrer Unterschrift verpflichten, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist also kein Preis für bereits geleistete Arbeit. „Vielmehr verpflichtet ihr euch mit der Titelverleihung, also der Aufnahme in das Courage-Netzwerk, an eurer Schule auf die Einhaltung der der Selbstverpflichtung zu achten, die ihr unterschrieben habt“, heißt es seitens des Vereins.

Quelle: Soester Anzeiger

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