„An Conrad-von-Ense-Schule wird sich eine Dreizügigkeit einpendeln“

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Mittelfristig wird sich die Conrad-von-Ense-Schule bei einer Dreizügigkeit einpendeln.

Bremen -  Die Conrad-von-Ense-Schule ist räumlich zwar „auf eine Vierzügigkeit ausgelegt. Auf Grund zurückgehender Schülerzahlen wird sich an dieser Schule mittelfristig eine Dreizügigkeit einpendeln.“

Das zumindest teilt die Verwaltung den Mitgliedern des Schulausschusses für deren nächste Sitzung am kommenden Donnerstag, 10. November, um 18 Uhr in der Conrad-von-Ense-Schule mit.

Anlass für die Anmerkung sind dabei Ausführungen zur „Aufnahme und Auswirkungen von schulpflichtigen Flüchtlingen an den Enser Schulen“.

Und mit Blick auf die Conrad-von-Ense-Schule heißt es, dass die Sekundarschule im Schuljahr 2016/17 von 475 Schülern besucht werde, darunter zehn möglich anerkannte Flüchtlinge.

Im Zuge der Übergänge aus dem Grundschulbereich zu weiterführenden Schulen unterstellt die Verwaltung ab dem Schuljahr 2017/18 und 2018/19, „dass sämtliche Flüchtlingskinder aus den Grundschulen zur Conrad-von-Ense-Schule wechseln.“

Im Schuljahr 2017/18 werden dann insgesamt elf möglich anerkannte Flüchtlinge und im Schuljahr 2018/19 insgesamt zwölf möglich anerkannte Flüchtlinge erwartet, führt man aus.

Zur Gesamtzahl aller Schüler in den beiden Jahrgängen kann das Rathaus noch keine Angaben machen werden, da die Anmeldeverfahren noch nicht stattgefunden haben.

Bezüglich der Grundschulen teilt die Verwaltung für das laufende Schuljahr mit, dass an der Gemeinschaftsgrundschule Höingen bei aktuell 111 Schülerzahl vier möglich anerkannte Flüchtlinge unterrichtet werden, an der Fürstenbergschule ist es bei aktuell 185 Schülern ein möglich anerkannter Flüchtling, während es an der Bernhardusschule Niederense bei aktuell 124 Schülern drei möglich anerkannte Flüchtlinge sind. Damit befinden sich unter den insgesamt 420 Schülern an den drei Grundschulen acht möglich anerkannte Flüchtlinge, so die Verwaltung.

In der Gemeinde Ense, führt man abschließend aus, seien derzeit insgesamt 45 Flüchtlinge registriert, die entweder schon jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt schulpflichtig würden. Für die Aufnahme ausländischer und möglich anerkannter Flüchtlingskinder in den hiesigen Schulen ständen ausreichende Kapazitäten zur Verfügung, so dass mittelfristig keine Probleme zu erwarten seien.

Nach derzeitiger Praxis geht die Verwaltung davon aus, dass nur bei Flüchtlingen aus Syrien, Iran, Irak, Eritrea und Somalia Asylanträge positiv anerkannt werden. Es wird erwartet, dass Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern Ense wieder verlassen. Aus diesem Grund seien die Kinder aus diesen Ländern in den Aufzeichnungen nicht enthalten. Niemand könne heute vorhersagen, wie sich die Zuweisungszahlen weiterentwickeln werden.

Quelle: Soester Anzeiger

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